Runter mit dem Fell: So werden Hunde richtig geschoren

Immer mehr Experten weisen darauf hin, dass die richtige Fellpflege beim Hund wichtig für die Gesundheit des Tieres ist. Viele Hundebesitzer ahnen dabei nicht, dass eine angemessene Fellpflege nicht nur die Optik, sondern auch das Wohlbefinden der Vi ...

Gute Vorbereitung

Als erstes sollte der Hund selbst auf das Scheren vorbereitet werden. Damit nicht nur die erste Schur, sondern auch alle die darauffolgen werden, für Hund und Halter reibungslos ablaufen können, muss der Hund zuerst an die Schermaschine gewöhnt werde ...

Gründliches Bürsten und Waschen

Bevor es richtig losgeht, sollte der Hund vorher noch einmal ordentlich gebürstet und ggf. gewaschen werden. Verfilzungen oder Fellknoten können insbesondere bei langhaarigen Hunden während des Scherens schmerzhaft werden und sogar die Schermaschine ...

Die optimale Felllänge

Nach einer gründlichen Vorbereitung sollte der Schur nichts mehr im Wege stehen. Es ist ratsam sich vorher zu informieren, welche Felllänge für die Rasse des eigenen Hundes empfohlen wird und sich an die Vorgaben halten. Wer ganz sicher gehen möchte, ...

Behutsames Vorgehen

Während des Scherens sollte ständig auf Körpersprache und Verhalten des Hundes geachtet werden, da er seinem Halter so signalisieren wird, wenn ihm etwas weh tut oder unangenehm ist. Damit die Schur auch in Zukunft problemlos ablaufen kann, sollte si ...

Die Nachsorge

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Susanne85 Sende mir eine private Nachricht
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Views: 2121    Erstellt am: 16.06.2017
Tags: Hunde, Hund, Scheren
Kategorien: Haushalt & Garten
Kommentare zur Anleitung: 1
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Runter mit dem Fell: So werden Hunde richtig geschoren

Kosten: gering hoch

Schwierigkeit: gering hoch


Benötigte Materialien: Kamm, Bürste, Schermaschine
1 Kommentar
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von marsoman, am 07.07.2017 um 15:14 Uhr

"Immer mehr Experten weisen darauf hin, dass..."

...Hunde mit Unterfell normalerweise überhaupt nicht geschoren werden sollten. Schon gar nicht so kahl wie auf dem Bild!!

Natürlich erweckt der Hund danach erstmal den Eindruck, dass er sich viel wohler fühlt. Das tut er aber auch, wenn man mal gründlich die Unterwolle auskämmt. Und dass Hunde bei Sommerhitze alles etwas ruhiger angehen lassen, ist kein Problem sondern richtig so. Das machen wir ja auch.

Bei Extremzüchtungen kann es sinnvoll sein, das Deckhaar zu kürzen, aber dabei sollte es immer länger bleiben als die Unterwolle.

1.) Erfüllt das Deckhaar eine wichtige Schutzfunktion, im Sommer insb. vor der Sonne, aber auch vor Regen.
Der Hund kann tatsächlich auch einen Sonnenbrand bekommen und im schlimmsten Fall sogar die sog. "Clipper Alopezie".
Außerdem ist es auch im Sommer nicht jeden Tag heiß und ein bis auf die Haut nasser Hund kann dann auch schnell mal zu stark auskühlen.
2.) Wächst das Unterhaar schneller als das Deckhaar. Wird das Deckhaar also so stark gekürzt, dass die Unterwolle es "überholen" kann, verfilzt die Unterwolle und es kann auch zu Wachstumsstörungen des Deckhaares kommen. Im Gegenzug wächst die Unterwolle dafür immer stärker.
Die verfilzende Unterwolle bereitet dem Hund viel mehr Probleme als gründlich ausgekämmtes, gut durchlüftetes Deckhaar. Unter so einem verfilzten Pullover, der bei Regen und beim Baden komplett durchnässt und nur schlecht wieder trocknet, sind die besten Voraussetzungen für diverse Hautprobleme gegeben! Und wenn es trocken ist, wird es darunter viel wärmer als unter gepflegtem Deckhaar.
3.) Schützt das Haar den Hund auch vor Parasiten -und das ist besonders im Sommer wichtig. Mit langem Deckhaar werden Zecken einfach abgeschüttelt.

Ich bin zwar kein Fan der Argumentation, dass die Natur das Fell der Hunde optimal angepasst hat. Bei der Zucht erfolgt die Selektion durch den Züchter, nicht durch die Natur und vorallem häufig nicht zum Wohle der Tiere. Dadurch haben wir eben Hunde, deren Fell gepflegt werden muss. Bei zweischichtigem Fell ist aber normalerweise ein gründliches Auskämmen der Unterwolle das Mittel der Wahl.
Bei Züchtungen, die auch mit Sommerfell aussehen wie ein explodiertes Sofakissen, ist es ggf. auch sinnvoll, das Deckhaar zu kürzen oder auszudünnen -aber dann mit Sachverstand und nicht radikal auf 12mm! Dazu sollte man sich mindestens einmal von einem guten Hundefriseur beraten lassen, der abhängig von der Fellstruktur geeignete Maßnahmen ergreift. Den zu finden ist sicherlich nicht so einfach -denn viele der "Profis" scheren auch einfach drauflos. Der Halter hat den Hund ja deswegen gebracht und ist bereit, nach getaner Arbeit auch dafür zu bezahlen...