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Bauanleitung: Blumenkübel selber machen
Intro
Möchten Sie Ihre Terasse oder Ihren Balkon verzieren und wollten schon immer mal Ihren eigenen kleinen Kräutergarten besitzen? Dann haben die Profis von Festool hier eine schöne Idee, wie Sie einen preiswerten und auf Ihre Wünsche abgestimmten Blumenkübel basteln können.
Auch auf Balkon und Terrasse ist es schön, Blumen, Obst und Gemüse zu kultivieren. Meistens scheitert dies aber an den passenden Gefäßen. Große Blumentröge oder Töpfe sind meist zu schwer und teuer, einfache Lösungen aus Kunststoff sind dagegen oft nicht besonders ansehnlich. Dieser Blumenkübel besteht aus einem einfachen Mör- telkübel mit 65 Liter Inhalt (ca. 5,- €). Um diesen Kübel herum wird in Steckbauweise eine Verschalung erstellt. Den Abschluss bildet ein Rahmen, welcher den Kübel vollständig verdeckt und gleichzeitig noch als Sitzfläche beim Bepflanzen dient. Für alle Rosenliebhaber besteht zusätzlich auch noch die Möglichkeit, für die Rückwand ein dekoratives Rosengitter zu bauen.
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Schritt 1: Material
Zum Bau des Blumenkübels benötigen Sie folgende Materialien:
MateriallistePos. Anz. Bezeichnung Länge Breite Dicke Material
- 2 Rahmen längs 920 120 21 Douglasie
- 2 Rahmen quer 310 120 21 Douglasie
- 4 Verkleidung längs 920 146 21 Douglasie
- 2 Verkleidung längs 1/2 920 77 21 Douglasie
- 2 Bodenbretter 820 146 21 Douglasie
- 4 Verkleidung quer 550 146 21 Douglasie
- 2 Verbindungsleiste Rahmen 408 30 21 Douglasie
- 2 Rosengitter senkrecht 1750 35 35 Douglasie
- 2 Rosengitter quer 820 35 35 Douglasie
- Flechtleisten ca. 15 lfm 40 4 Douglasie/Kiefer
Maschinenliste
- Akkuschrauber
- Stichsäge
- Tischkreissäge
- Evtl. Hobelmaschine
Werkzeugliste
- Bohrer 4 mm
- Bohrer 8 mm
- Handschleifklotz
- Zwingen
Schraubentipp
Wenn Sie etwas bauen, was für die Verwendung im Aussenbereich geeignet sein soll, ist es ratsam immer Edelstahlschrauben zu benutzen. Normale Spax Schrauben sind zwar mit einem Korrosionsschutz überzogen. Dieser wird aber schon beim Eindrehen der Schraube durch die Reibung von Holz und Bit verletzt. Dadurch kommt es schon nach kurzer Zeit zu hässlichen Rostspuren auf der Holzoberfläche. Nach einigen Jahren ist die Schraube dann meist komplett abgerostet und kann ihrer Haltefunktion nicht mehr nachkommen.Edelstahlschrauben sind zwar beim Kauf etwas teurer, halten aber im Aussenbereich länger, als das verschraubte Holz.Auch die hässlichen Rostspuren und Verfärbungen des Holzes durch Reaktionen mit dem Eisen gibt es hier nicht. Für Arbeiten im Aussenbereich ist die Edelstahlschraube die bessere, wenn nicht sogar die einzige Wahl.
Schritt 2: Bretter sägen
Sägen Sie alle Bretter mit einer Hand- oder Tischkreissäge auf das in der Materialliste angegeben Maß ab. Die Ausschnitte zum Zusammenstecken werden auf den Brettern (Pos. 3, 4 und 6) angezeichnet. Die Höhe des Ausschnittes ist ein viertel der Brettbreite plus 1 mm Luft. Achten Sie darauf, dass die beiden langen unteren Bretter nur zwei Ausschnitte auf der Oberseite.bekommen. Die beiden langen oberen Abschlussbretter (Pos. 4) werden zunächst wie ein Seitenbrett (Pos. 3) behandelt und dann auseinander gesägt. Die Ausschnitte können entweder mit einer Stich- oder einer Tischkreissäge gesägt werden. Beim Arbeiten mit der Stichsäge ist es hilfreich, in den Ecken 8 mm Löcher zu bohren. Beim Arbeiten mit einer Tischkreissäge muss die Schutzhaube abgenommen und der Spaltkeil niedriger als das Sägeblatt eingestellt werden. Eines der langen Bretter wird genau in der Mitte auseinander getrennt und ergibt so die beiden oberen Abschlussbretter (Pos. 4). Bei Schnitten längs zur Faser sollte ein grobes Sägeblatt eingebaut werden.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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