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Bauanleitung: Grillwagen selber bauen
Intro
Was gibt es schöneres, als an einem lauen Sommerabend gemeinsam mit Freunden und Familie saftige Steaks und knackige Würstchen zu grillen? Mit der Bauanleitung von den Profis von Festool erfahren Sie nun, wie Sie einen Grillwagen ganz einfach selber bauen können.
Ein Grill muss aufgebaut, die Holzkohle angezündet und das Grillbesteck organisiert werden. Wie einfach ist es dann, wenn Sie alles aneinem Platz, ja sogar auf einem Wagen haben, ohne etwas suchen oder holen zu müssen. Dieser Grillwagen vereint Grill und Arbeitsfläche mit Stauraum für Küchenutensilien. Sie sollten erst den für Sie passenden Grill kaufen und dann die Maße des Wagens darauf anpassen. Wir haben uns für den Weber Q100 entschieden, da dieser auch mit kleinen Gaskartuschen betrieben werden kann.
Die vollständige Anleitung finden Sie selbstverständlich auch unten rechts im pdf- Dokument! Wir wünschen viel Spaß beim Nachbauen!
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Schritt 1: Materialien
Für den Bau eines Grillwagens benötigen Sie folgendes Material:
Material: (alle Maße in mm)
Pos/ Anz./ Bezeichnung/ Länge/ Breite/ Dicke/ Material
- 1 2 Beine lang ca. 870 100 20 Douglasie
- 2 2 Beine kurz ca. 650 100 20 Douglasie
- 3 2 Auflagebrett 1000 100 20 Douglasie
- 4 2 Stützen 266 100 20 Douglasie
- 5 2 Traver 510 48 20 Douglasie
- 6 7 Auflage unten lang 440 100 20 Douglasie
- 7 2 Auflage unten kurz 390 100 20 Douglasie
- 8 5 Auflage oben 510 100 20 Douglasie
- 9 2 Seite lang Kasten 800 100 20 Douglasie
- 10 2 Seite kurz Kasten 350 100 20 Douglasie
- 11 9 Boden Kasten Flaschenhalter 390 100 20 Douglasie
- 12 1 Handgriff 450 D = 30 Kiefer
- 13 1 Küchenrollenhalter 450 D = 28 Kiefer
- 14 2 Rad D = 190
- 15 1 Achse D = 12 Eisen
Werzeug:
- Hammer
- Zwingen
- Eisensäge
- Feile
- Evtl. Streichmaß
- Schleifklotz
- Bohrer 30 mm
- Bohrer 12 mm
- Bohrer 8 mm
- Bohrer 3,5 mm
- Evtl. Bohrer 26 mm
Maschinen:
- Kreissäge
- Akkuschrauber
- Stichsäge
- Evtl. Kantenfräse
- Exzenterschleifer
Materialtipp:
Das Holz für Gartenmöbel sollte auf jeden Fall eine gute Witterungsbeständigkeit aufweisen. Unter den einheimischen Bäumen gibt eseinige, deren Holz in Frage kommt. Unter den Laubbäumen sind dies:Robinie, Eiche und Edelkastanie. Bei den Nadelbäumen: Lärche, Douglasie,Kiefer und mit Einschränkungen Fichte. Die Haltbarkeit der drei Laubbäume ist ungefähr gleich, bei den Nadelbäumen nimmt die Beständigkeit der Aufzählung nach ab. Die genannten Laubholzarten sind schwerer als dieNadelhölzer, was gerade bei Gartenmöbeln, die doch öfters bewegt werden,eine Rolle spielt. Bei Nadelhölzern ist es neben anderen Inhaltstoffen das Harz, das für die Beständigkeit verantwortlich ist. Harz hat aber den Nachteil, dass es bei sommerlichen Temperaturen anfängt zu fließen. Die verwendeten Douglasie-Bretter bekommt man fertig gehobelt im Holzfachhandel in einer guten Qualität und Auswahl. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Bretter möglichst gerade und die Äste fest mit dem Holz verwachsen sind.
Schritt 2: Bretter zuschneiden
Sägen Sie die Bretter auf das in der Materialliste angegeben Maß ab. DieBeine (Pos. 1 2) werden an beiden Enden schräg (5 Grad) abgesägt. Diebeiden Traversen werden schmaler gesägt. Die Breite ist so festgelegt, dassSie aus einem Brett zwei Traversen heraussägen können. Bei Längsschnittensollten Sie in die Kreissäge ein gröberes Sägeblatt einbauen.
In die Traversen, die langen Beine (Pos. 1) und in die Stützen (Pos. 4)werden mit der Kreissäge oder der Stichsäge Schlitze gesägt, um die Teilezusammenstecken zu können. Die Schlitzbreite entspricht der Materialdicke,die Höhe der Schlitze ist die halbe Breite der Traversen. Die entstehendeVerbindung ist eine so genante Kreuzüberplattung.
Beim Zusägen der Beine sollten Sie hinter die Werkstücke zusätzlich einen Klotz an den Anschlag der Kreissäge spannen. Dadurch kippelndie Beine beim Schieben nicht und die Größe der Anschlagfläche wird erhöht.Alternativ können die Ausschnitte auch mit einer Stichsäge gesägt werden.Unten in die kurzen Beine wird jeweils ein Loch (12 mm) für die Achse gebohrt.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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von , am 11.05.2011 um 10:13 Uhr
Wow sieht toll aus. Würde gut in meinen Garten passen! :)von , am 11.05.2011 um 12:24 Uhr
Wow, das is ja mal echt ein praktisches Ding! Wie lang braucht man denn für so einen tollen Wagen?von , am 16.05.2011 um 09:46 Uhr
echt cool, vorallem das helle holz gefällt mir gut!
