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Druckluft Farbspritzpistole für Pulverbeschichtung
Intro
Wer wollte nicht schon einmal selber Gegenstände pulverbeschichten? Die Anwendungsfelder sind riesig - vom Fahrradrahmen, über Computergehäuse lässt sich fast alles farbig nach den eigenen Vorstellungen anpassen (siehe Bild 3). Bisher war eine Druckluft Farbspritzpistole, wenn man sie sich fertig kauft meist sehr teuer.
In dieser Anleitung erkläre ich euch, wie ihr in wenigen Schritten und mit ein paar Komponenten günstig eure eigene Druckluft Farbpistole bauen könnt.
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Schritt 1: Aufbau
Zum Aufbau einer eigenen Druckluft Farbspritzpistole braucht man zuerst eine übliche Aufbewahrungsbox, wie sie z.B. bei Ikea für die Küche / den Haushalt erhältlich ist und eine Druckluftpistole mit Druckluftkontrolle. Druckluftpistolen sind in jedem Baumarkt erhältlich. Sollte der Kanister nicht richtig dicht halten, kann der Deckel noch mit zusätzlichem Dichtungsmaterial (z.B. Fensterdichtung) verstärkt werden.
In den Deckel des Kanisters muss man vorsichtig zwei Löcher bohren, in die die Anschlüsse eingebaut werden können (siehe Bild 1). Als Anschlüsse eignen sich normale im Baumarkt erhältliche Rohrverschraubungen. Die einzelne dafür notwendigen Teile sind auf den Bildern markiert (siehe Bild 1-2). Bild 3 zeigt noch einmal den Aufbau im gesamten
Schritt 2: Elektronische Komponenten
Zusätzlich zu der im vorherigen Schritt beschriebenen Rohrverschraubung, dem Kanister und der Druckluftpistole mit Druckluftkontrolle sind noch ein paar elektronische Komponenten, sowie die Verkabelung anzubringen.
Als elektronische Komponenten sind ein negativer Ionisator, ein Ein / Aus Schalter, so wie ein Stromanschluss anzubringen (siehe Bild 1 für die Lage der elektronischen Komponenten). Ein negativer Ionisator ist im Elektrofachgeschäft erhältlich. Aber Achtung Ionisatoren arbeiten mit Hochspannung - daher Vorsicht im Umgang.
Die Anschlüsse für die Stromversorgung, sowie den Ein / Aus Schalter mit viel Heißkleber auf dem Behälter befestigen (siehe Bild 2) und anschließend miteinander verkabeln.
Zur Verbreitung der negativen Ionen bildet man eine Art "Mistgabel am Ausgang der Farbpartikel (siehe Bild 3).
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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von , am 10.12.2008 um 03:01 Uhr
Hallofind ich sehr geile Idee. Aber wo zum Geier hast du den Negativen Ionisator her??? Hast du Ihn evtl aus einem Luftreiniger? Hast du noch einen Schaltplan den Du Online stellen kannst? Wäre schön wenn du mir Helfen könntest.
von , am 10.12.2008 um 17:30 Uhr
Hallo horchzu,danke für deinen Kommentar. Mit dem negativen Ionisator ist etwas schwieriger. Hier ist ein Link zu einem Laden in den USA, der sowas anbietet: http://www.goldmine-elec-products.com/prodinfo.asp?number=G9695. Ansonsten hat glaube ich auch Conrad so was im Angebot. Schaltplan habe ich leider noch keinen. Vielleicht finde ich über die Feiertage aber Zeit einen zu erstellen.
von , am 11.12.2008 um 00:33 Uhr
Hallo ZapWizardHab da einen Link zu einem Bausatz gefunden. Würde der passen?http://www.shop-electronic.com/product_info.php/info/p155_B137N-KEMO-Bausatz--Ionengenerator.html
von , am 11.12.2008 um 09:16 Uhr
Hallo horchzu,habe mir gerade mal deinen Link angeschaut. Ich denke der Bausatz könnte passen. Zwar hat der Ionengenerator, den ich verwendet habe eine Leistung von knapp 15KV, aber ich denke 7KV dürften auch passen. Du müsstest dir nur überlegen, wie du an die Spitze der Stecknadel / Drahtstück, wo die negativen Ionen austreten, die Art "Mistgabel" anbringst.
von , am 02.01.2009 um 01:54 Uhr
hi,also erstmal wirklich ne geniale Idee!!
Ich möchte mir sowas nun auch selbst basteln, blicke nur noch nicht ganz durch und hab noch ein paar Fragen:
1. Braucht man kurz vor der "Mistgabel" nicht noch eine Düse bzw sowas wie einen Zerstäuber? Oder erledigt sich das aufgrund der Druckluft?
2. Also ich würde es sehr nett von dir finden wenn du dir die arbeit für nen Schaltplan machst, weil das ist im Moment noch mein größtes Problem.
Ich würde mir jetzt z.b. den Ionisator kaufen:
http://www.luedeke-elektronic.de/products/Elektronik-Bausaetze/Sonstiges/Ionengenerator-12V-Kemo-B137N.html
So an den Hochspannungsausgang kommt n Kabel mit am besten vielen Adern, das führe ich dann zum Ausgang von der Druckluft und mache mir eben so eine Mistgabel.
Die 12 Volt hole ich mir über sonen kleinen Anschluss.
Aber mit der Erdung blicke ich grad nicht so durch, ist wahrscheinlic alles einfachste elektronik, aber das ist bei mir schon n paar Jahre her. Ich denke am einfachsten würde ich es mit nem Schaltplan davon verstehen, am besten auch so mit Schalter wie bei dir.
Wäre echt super nett von dir wenn du mir helfen könntest.
Noch ne andere Frage, wie ist ca der Verbrauch vom Pulverlack?
und kann man den Pulverlack der übrigbleibt, bzw der vom Material nicht mehr aufgenommen wurde wieder verwenden? Also irgendwie das alles auf Folie machen und danach eben den Rest in den Becher kippen?
von , am 02.01.2009 um 23:33 Uhr
@horchzu,wie bist du mit dem ionisator zurechtgekommen?
Reichen da die 7kv aus? Bei den Pistolen die man fertig kaufen kann liegt immer mindestens ne Spannung von 30kV an.
Anscheinend bekommt man in Deutschland nur welche mit maximal 7kV.
Tragt ihr irgendeine Sicherheitskleidung?
von , am 03.01.2009 um 00:10 Uhr
Hi Chef_Koch, danke für deinen Kommentar. Der Zerstäuber ist nicht notwendig. Dies wird durch die Druckluft erledigt.Das restliche Pulver kannst du natürlich aufheben. Einfach in einen Behälter tun und wieder aufbewahren.
Mit dem Schaltplan kann ich dir momentan noch nicht dienen. Werde ich aber versuchen nachzuholen.
von , am 04.01.2009 um 00:09 Uhr
ok das wäre genial.Den Ionisator bestelle ich mir jetzt per eBay aus Amerika, da es in Deutschland nur Bausätze mit maximal 7kV gibt.
von , am 08.01.2009 um 14:58 Uhr
Hallo zusammen, wie versprochen habe ich bei Schritt 2 noch einen Schaltplan für die elektrische Verkabelung als Dokument angefügt. Ich habe schon seit der Schule keinen Schaltplan mehr gezeichnet, ich hoffe er ist aber trotzdem verständlich.von , am 08.01.2009 um 15:47 Uhr
Danke dir für die Ergänzung. Jetzt wird das ganze noch verständlicher.von , am 09.01.2009 um 19:18 Uhr
Hallo, geil gemacht echt! Ich bau das eig sofort nach, nur ne Frage hab ich noch, woher bekommst du das Pulver her !? gruß Bernhardvon , am 09.01.2009 um 19:21 Uhr
ich glaub zapwizward wohnt in amerika, in deutschland bekommste das pulverz.b. hier: http://www.ote.ag/xtc/index.php/cat/c1_Pulversorten.html
von , am 09.01.2009 um 20:32 Uhr
Hat einer von euch die Spritzpistole schon nachgebaut? Hat es funktioniert?Falls ja, könnt hr davon ne Anleitung schreiben???
von , am 05.03.2009 um 19:58 Uhr
wozu denn noch ne anleitung schreiben, hier ist doch schon ne ziemlich gute.Ich hab sie jetzt nachgebaut, nur bis jetzt noch keinen einbrennofen daheim, hab nur mal n kleines teil ausprobiert.
@ Zip Wizard, weißt du wie ich überprüfe ob der Ionisator auch so funktioniert wie er funktionieren soll? Irgendwie hatte ich beim letzten mal nicht wirklich das Gefühl, dass das Pulver vom Werkstück richtig angezogen wurde.
Wenn ich ihn anschalte gibts er immer so ein leises Surren von sich.
Die Erdung hab ich einfach über eine andere Steckdose gemacht, also an der Pistole selbst von mir ist quasi nur der ionisator angeschlossen, dann hab ich an der zweiten steckdose n altes Kabel genommen, und eben das Erde Kabel mit ner Krokodilklemme ans Werkstück.
Ich habe ja genau den gleichen Ionisator wie du
von , am 06.03.2009 um 21:54 Uhr
@ Chef_Koch. Freut mich, dass es mit dem Nachbau geklappt hat. Das summende Geräusch des Ionisator bedeutet eigentlich, dass er funktioniert. So wie du es mit der Erdung beschrieben hast, sollte es eigentlich auch klappen. Bei mir wird das meiste Pulver angezogen, aber auch nicht alles. Ist vielleicht ein Kabel kaputt?von , am 12.03.2009 um 23:26 Uhr
ok hat dann als ich es gestern probiert hat doch geklappt.Nur hats mir heute irgendwie den Adapter den ich zur Stromversorgung benutzt habe zerschossen. Jetzt hab ich mal nen anderen 12V DC aufgetrieben, jetzt gehts wieder. Weißt du an was das gelegen haben könnte? Bzw welche Stromstärke solle der Adapter am besten haben, habe ja den gleichen Ionisator wie du. Aber da steht nur was mit 12VDC drauf.
Und irgendwie bekomme ich noch ne ganz leichte Orangenhaut, am einbrennvorgang scheints nicht zu liegen, hab schon verschiedene temperaturen, einbrenndauer und verschiedene vorgeheizte temperaturen ausprobiert, tut sich kaum was am Ergebniss.
von , am 06.09.2009 um 22:40 Uhr
Hallo,ist zwar schon was her, der Beitrag, aber meine Frage ist top aktuell für mich.
Ich habe die möglichkeiten auf eine Drehbank und eine Fräse zugreifen zu können, ich würde mir gern den Farbtank
"den Pulverbehälter" aus Aluminium bauen, wegen der Dichtigkeit und Handlichkeit.
Geht das ???
oder stört das, wegen der Erdung oder der ionisierenden Spannung, oder wie man den Efekt sonst nennt...
Für eine konstruktive Beantwortung wäre ich überaus dankbar.!
Vielen dank vorab,
Hajokus
von , am 07.09.2009 um 09:42 Uhr
Hallo Hajokus,cool, dass du Zugriff auf eine Fräse hast. Ich denke, dass es funktionieren sollte da Ionen ja erst beim Austritt aus der Farbpistole "aufgetragen" werden. Sollte es doch Probleme geben kann man sich vielleicht mit einer Gummidichtung zwischen Behälter und anderen Teilen behelfen.
ZapWizard
von , am 10.01.2012 um 12:25 Uhr
Hallo ZapWizardIst schon lange her das hier nichts geschrieben wurde.
Hole den beitrag nochmal hier hoch, ich finde deine bauanleitung super gelungen.
Möchte nachbauen und habe immer noch das problemm mit dem Ionisator. Hast du eventuell einen Aktuellen Link wo ich solch ein Bauteil bekomme ?
Währe super wen du noch einmal Antworten würdest.
von , am 16.04.2012 um 09:20 Uhr
hallo horchzuhabe eine bauanleitung für so ein teil. weis aber nicht ob er negativ ist. verwende ihn aber zum pulvern. man kann ihn von der leistung beliebig erweitern, anfangen tut er bei 15kv.
sportster1988

