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Echten Fingerabdruck kopieren & fälschen
Intro
Dass der eigene Fingerabdruck ein Merkmal sein soll, das man so gut wie nicht fälschen kann, halte ich inzwischen für ein Gerücht. Dank einer Anleitung des CCC habe ich gesehen, wie leicht es ist einen Fingerabdruck zu kopieren und somit ggf. auch zu fälschen.
Natürlich sollte man diese Anleitung zum Kopieren des Fingerabdrucks nur dazu verwenden, den eigenen Fingerabdruck nachzubilden! Macht keinen Unsinn damit!
Die Anleitung zum Fingerabdruck fälschen habe ich mit freundlicher Genehmigung des Chaos Computer Clubs (www.ccc.de).
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Schritt 1: Passenden Fingerabdruck finden
Um einen Fingerabdruck zu kopieren, muss man zuerst einen passenden Fingerabdruck finden. Beim Anfassen von glatten Oberflächen hinterlassen unsere Finger Spuren von Fettablagerungen und Schweiß, den wir uns zunutze machen werden.
Ideale Flächen bilden - wie schon oft in Hollywood gesehen - Flaschen und Gläser.
Schritt 2: Fingerabdruck sichtbar machen - Graphitpulver & Sekundenkleber
Nachdem wir uns einen brauchbaren (also nicht verwischten) Fingerabdruck gesichert haben, müssen wir diesen sichtbar machen. Hierzu kann man wie bei der Kriminalpolizei etwas schwarzes Graphitpulver (das Pulver bleibt am Fett des Fingerabdrucks hängen) verwenden, oder aber den Trick mit dem Sekundekleber anwenden:
Ein wenig vom Sekundenkleber (mit seinem hier hilfreichen Bestandteil Cyanoacrylat) gibt in einen Flaschenverschluß und stülpt diesen über den Abdruck. Dabei soll der Sekundenkleber gar nicht direkt auf den Fingerabdruck kommen.
Das Cyanoacrylat das nun aus dem Sekundenkleber ausgast, reagiert mit dem Fett des Fingerabdrucks zu einer festen weißen Substanz: unser Fingerabdruck ist gesichert!
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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von , am 09.10.2008 um 09:29 Uhr
Wirklich erschreckend, dass so etwas wirklich funktioniert... nicht zu denken, was man damit alles anstellen könnte!von , am 09.10.2008 um 18:54 Uhr
Und das soll bei jedem Fingerabdruck-Lesegerät funktionieren? Damit kann man aber wirklich Schindluder treiben. Schöne Anleitung.von , am 11.10.2008 um 13:59 Uhr
Ihr habt doch nicht wirklich geglaubt, dass es dauerhaft irgend etwas geben würde, was wirklich fälschungssicher ist?von , am 28.10.2008 um 13:38 Uhr
Und da kam der Beweis. Sehr guter Beitrag und Danke an den CCC. Das hatte ich schon lange vermutet, jetzt scheinte es doch bewiesen zu sein. Ist ein gutes Angebot hier auf expli.de!von , am 19.07.2009 um 14:27 Uhr
und ja man kann das so easy fälschen. selbst mit eher miesen abdrücken lassen sich dann sowohl die mitarbeiter als auch die scanner z.B. auf den Meldeämtern hinters licht führen. Das es solche Fälle schon gegeben hat, wurde afaik mal in nem chaosradio beitrag dargelegt. Auch wenn es angeblich abgeglichen wird ... nichtmal zwei gleiche abdrücke werden erkannt wenn sie nicht absolut gleich ausgerichtet werden. pfuschtechnik!Aber will natürlich niemanden mit sowas auf dem Meldeamt sehen. Keine Ahnung ob es verboten ist, aber hier soll niemand dazu angestiftet werden, das vor Gericht geklärt zu bekommen.
von , am 05.12.2009 um 12:30 Uhr
Und dann sollen diese Fingerabdruckleser tatsächlich flächendeckend eingesetzt werden? Da wird mir ja Angst und Bange. Ich benutze nicht mal den eingebauten Fingerabdruckleser an meinem Notebook.Wahrscheinlich ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis man einen Irisscanner hinters Licht führen kann.
von , am 05.12.2009 um 15:00 Uhr
lol die leser sind schon seit einführung des digitalen passes in weiter flur präsent. jedes meldeamt muss so ein ding da haben.von , am 13.04.2011 um 15:59 Uhr
omg ich hätte nicht gedacht, dass so etwas funktioniert
