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Erziehung: Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen entwickeln
Intro
Besonders während der Wintermonate sitzen viele Kinder mehrere Stunden täglich vor dem Fernseher oder halten sich im Internet auf. Es wird gechattet, getwittert, geklickt oder mit dem Handy gesimst.
Trotz einer Vielzahl an Möglichkeiten im Medienbereich, sollten Kinder eine gesunde Medienkompetenz entwickeln. Ratschläge und Denkanstöße finden Sie u. a. in dieser Anleitung.
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Schritt 1: Elternverhalten
Als Eltern sollte man sein eigenes Medienverhalten vor Augen führen und sich überlegen, ob man ein sinnvolles Vorbild für die Kinder und Jugendlichen darstellt. Vielen Eltern wird bewusst, dass sie zu wenig Zeit für ihre Kinder haben. Dies kann ganz unterschiedliche Gründe haben – sei es die Doppelbelastung zwischen Beruf und Haushalt oder gar ein zu aufwendiges Hobby, das kaum Zeit für Freizeitaktivitäten mit der Familie oder den Kindern lässt.
Schritt 2: Kinder kritisch Medien erleben lassen
Sollte man seinen Kindern Fernsehen, Computer und Internet ganz verbieten?
Medienkompetenz ist mehr denn je gefragt um hier die Lösung zu finden. Ein Kind sollte nach meiner Meinung so erzogen werden, dass es angstfrei mit seiner medialen Umwelt umgeht und neugierig sich mit dieser Kommunikation beschäftigt. Es sollte durch gemeinsame Gespräche mit den Eltern darauf vorbereitet werden, dass sowohl im Internet als auch im Fernsehen Gefahren lauern, die durch Mobbing, Drohung, Nötigung oder viel versprechenden Lockangeboten bestehen. Auch Werbung im Fernsehen kann zu unnötigem Kauf anregen.
Viele Kinder entfliehen dem Alltag bereits in eine virtuelle Welt und verlieren so den Bezug zum realen Leben. Sie verbringen definitiv zu viel Zeit mit Computerspielen mit zum Teil erheblichem Gewaltpotenzial.
Wie man als Eltern die Richtung vernünftig vorgeben kann, wird in vielen Ratgebern und Erziehungsbüchern beschrieben. Man sollte sich nicht scheuen, diese Bücher zu lesen und den einen oder anderen Gedanken in die Tat umzusetzen.
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