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Filterung und Schadstoffabbau im Aquarium
Intro
Glasklares Wasser, vor allem aber gute Wasserwerte sind jedem Aquarianer ein wichtiges Anliegen. Daher lohnt es sich, in Sachen Filterung und Schadstoffabbau auf Qualität zu setzen. Funktioniert die Filtertechnik wie in der Natur, steht einer artgerechten Haltung nichts im Wege.
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Schritt 1: Wasserfilterung in der Natur
Indem das Wasser durch verschiedene Erdschichten sickert, wird es mechanisch gereinigt. Mikroorganismen im Wasser wiederum wandeln Schadstoffe in Nährstoffe um. Auch in Quellen, Bächen, Flüssen und Seen sorgen Mikroorganismen oder sogenannte Reinigungsbakterien für den biologischen Abbau von Schadstoffen, wie Fischausscheidungen und abgestorbenen Pflanzen.
Aquarienliebhaber sind daher auf der sicheren Seite, wenn die Filterung im Aquarium der in der Natur weitestgehend angepasst ist. Dafür benötigt es ein Hochleistungsfiltermedium, wie sera siporax, und ein flüssiges Bio-Filtermedium mit Reinigungsbakterien, etwa sera bio nitrivec (s.u.).
Schritt 2: Die Wahl des passenden Filters
Reinigungsbakterien verrichten ihre Arbeit nur in optimaler Strömung. Diese muss stark genug sein, damit die Bakterien mit ausreichend Sauerstoff und Nahrung versorgt werden. Bei zu starker Strömung wiederum profitieren Algen, da das Wasser für den Schadstoffabbau zu schnell an den Bakterien vorbeifließt.
Je nach Bedarf greifen Aquaristikfans bei der Einrichtung eines Aquariums auf Innen- oder Außenfilter zurück. Innenfilter gibt es in verschiedenen Varianten. Sogenannte Lufthebefilter werden mit einer Membranpumpe, die Luft durch einen Schlauch in den Filter pumpt, betrieben. Sie besitzen einen Schwamm, durch den das Wasser gesaugt wird. Diese Filter eignen sich insbesondere für Aquarien mit keinem oder geringen Fischbesatz oder als Filter für Aufzucht- bzw. Garnelenaquarien.
Andere Innenfilter wiederum verfügen über Kartuschen, die unterschiedliche Filtermedien aufnehmen können. Der sera fil 60 und 120 beispielsweise sind so konstruiert, dass sie durch zusätzliche Kartuschen erweitert werden können. Bei größeren Aquarien empfehlen sich Außenfilter. Diese lassen sich ebenfalls mit verschiedenen Filtermedien bestücken und sind in unterschiedlichen Größen und Leistungsklassen erhältlich.
Die Filterleistung sollte so bemessen sein, dass der Filter das komplette Aquariumwasser innerhalb einer Stunde einmal umwälzt.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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