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Focksegel hissen
Intro
Als Focksegel wird ein Vorsegel auf einem einmastigen, slupgetakelten Segelboot beschrieben.
Das Focksegel als Vorsegel beim Segelboot hat die Aufgabe, die Segelfläche des Großsegels zu erweitern. Es ist hilfreich, wenn das Segelboot gegen den Wind aufkreuzen muss, um sein Ziel zu erreichen.
Es gibt verschiedene Vorsegel, die sich in Fläche und Form unterscheiden lassen:
Die Sturmfock als kleinstes Segel bei Starkwinden; die Fock als größeres Vorsegel; die Genua als großes Vorsegel bei leichten Windstärken (z.B. Windstärke 3); sowie der Spinnacker bei raumem Wind (von achtern kommend).
Das Focksegel überlappt nicht im Gegensatz zum Genuasegel das Mastsegel. Das Schothorn befindet sich vor dem Mast.
Die Anleitung beschreibt wie das Focksegel gehisst wird, indem zunächst das Segel am Vorstag mit einem Schäkel und der Segelkopf mit dem Vorfall befestigt, die Vorschot steuerbord und backbord über eine Winsch ausgelegt und schließlich das Segelboot mit dem Bug in den Wind gedreht wird.
Die genaue Vorgehensweise und was dabei zu beachten ist, wird in den folgenden Schritten erklärt.
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Schritt 1: Focksegel vorbereiten
Das Focksegel wird zunächst am Vorstag mit dem Segelhals unten mit einem Schäkel befestigt. Nun können die Stagreiter am Vorstag eingehängt werden.
Am Segelkopf wird das Focksegel mit dem Vorfall über einen weiteren Schäkel befestigt. Hierauf befestigt man die Vorschot am Schothorn des Focksegels. Diese wird steuerbord und backbord über je eine Winsch ausgelegt.
Schritt 2: Focksegel setzen
Soll zum Großsegel das Focksegel gesetzt werden, muss das Boot mit dem Bug in den Wind gedreht werden. Dies erleichtert das Hochziehen des Focksegels, da der Wind keine Angriffsfläche hat.
Das Focksegel wird nun auf seiner ganzen Länge zügig mit dem Vorfall über eine Winsch hochgezogen. Anschließend belegt man das Vorfall an einer Klampe.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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