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Gartenlaterne aus Tiffanyglas selber bauen
Schritt 4: Aufbau des Laternenkörpers
Damit später die Tiffany-Motive in den Laternenkörper eingepast werden können, erhalten die vorderen Eckpfeiler (aus Leiste D) eine mittig ausgerichtete 4mm breite Nut bei ca 3mm Tiefe (Bild 12). Die hinteren Eckpfeiler (aus Leiste E) erhalten auf 2 benachbarten (nicht gegenüberliegend!!!) Seiten des Vierkantholzens 2 Nuten, die in Breite und Tiefe den vorderen Eckpfeilern entsprechen.
Als Werkzeug hierfür eignet sich eine Kleinbohrmaschine mit einem 4mm-Fräskopf, fixiert auf einem Bohrständer (Bild 11). Da das Fichtenholz sehr weich ist, kann man diese Nut aber auch mit einem scharfen Teppichmesser einarbeiten. Besondere Vorsicht ist bei diesem Arbeitsschritt selbstverständlich geboten!
In die Ausfräsungen gibt man etwas Holzleim. Da die Tiffanyscheiben später mit den Leisten verbunden werden sollen, verlegt man in der Nut eine ca 3mm breite Kupferfolie (Bild 14). Sie bildet das Medium, um das Glasmotiv mit dem Holzkorpus verlöten zu können.
Bevor nun das Grundgestell der Laterne in die Höhe gehoben wird, schleifen wir alle Holzteile aus Bild 8 un die neu hinzugekommenen Leisten und Querstreben mit einem Schleifpapier ab (zunächst Körnung 80, danach Körnung 400). Sind alle Holzteile entsprechend präpariert worden, trägt man nun eine neue Holzlasur auf. Im vorliégenden Fall habe ich den Farbton Nussbaum verwendet (Bild 15). Ein besonders gutes und sauberes Ergebnis lässt sich hierbei erzielen, wenn man für das Streichen in Faserrichtung des Holzes auf ein tropfreies Gel zurückgreift. Nach der Lasur aller Holzteile werden zunächst die Eckpfeiler auf der Grundplatte (Bild 8, B) mit einem Express-Holzleim verklebt., ehe wir oben und unten, die 8 Querstreben mit Holzleim in die Eckpfeiler einsetzen. Um eine gerade Form des Körpers zu erreichen ist bei diesen Arbeitsschritten besondere Sorgfalt geboten. Die Ausrichtung der Pfeiler und Streben sollte dabei an den Längsseiten der quadratischen Grundplatte erfolgen. Nachdem der Express-Holzleim nach ca. 20-30 Minuten anzieht, kann man in diesem Zeitraum die Pfeiler und Leisten noch drehen und schieben. Es müsste nun ein Korpus gemäß Bild 16 entstanden sein. Ob ein gut ausgerichteter Laternenkörper entstanden ist, sieht man, wenn man die obere Dachplatte (Bild 8, C) von oben mit Holzleim aufbringt. Dabei darauf achten, dass später von oben noch die Glasmotive eingeschoben werden können (Bild 35), also die Dachaufnahme keine Nut verdeckt. Sitzt die Dachaufnahme oben eben auf., sollte man oben ein Gewicht aufbringen (z.B. dicke Bücher) und das Ganze über Nacht stehen lassen. Am Morgen danach ist der Holzleim vollends ausgehärtet. Das Holzgestell ist nun unempfindlicher für die weietere Bearbeitung.
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