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Gartenteich anlegen / selber bauen
Intro
Ideale Jahreszeit um einen Teich anzulegen sind Frühjahr/Sommenanfang. Die Wasserpflanzen haben jetzt genügend Kraft, um anzuwachsen und zu gedeihen. Das warme Wasser im späteren Frühjahr und im Sommer beschleunigt die kräftezehrende Anwachsphase der Pflanzen.
Der Standort sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Am besten ist ein halbschattiger Platz, denn zu viel Sonne fördert das Algenwachstum. Meiden Sie außerdem die Nähe von Bäumen mit starkem Laub- oder Nadelfall, der das Wasser belastet. Ebenso wenig sollte der Teich im Windschatten liegen, denn Wind bringt auf natürliche Weise Sauerstoff ins Wasser.
Ein Teich ist im Idealfall mindestens 10 m² groß, wovon 2 m² eine Wassertiefe von 1 m haben. So kann die natürliche Reinigung des Teiches gut funktionieren und die Fische haben einen sicheren Rückzugsort.
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Schritt 1: Fertigteich oder Folienteich?
Als Materialien für Fertigteiche haben sich hauptsächlich Polyethylen (PE) und der sehr stabile glasfaserverstärkte Kunststoff (GFK) durchgesetzt. Vorteile von Teichbecken sind die hohe Haltbarkeit und das relativ einfache Anlegen. Pflanz- und Sumpfzonen sind bereits vorhanden.
Fertigteichen sind jedoch Grenzen gesetzt. So haben selbst große einteilige Modelle weniger als 10 m² Wasseroberfläche. Die Tiefe beträgt üblicherweise maximal 80 cm, was in strengen Wintern für die Überwinterung von Fischen zu wenig ist.
Im Gegensatz zu Fertigteichen bieten Folienteiche den Vorteil, dass sie in jeder erdenklichen Form und Größe gebaut werden können. Die Folie für den Teich ist leicht zu verlegen. Größere Wassertiefen stellen kein Problem dar. Als Material hat sich bei Teichfolien hauptsächlich das sehr belastbare und beständige PVC bewährt und durchgesetzt. Beschichtete PVC-Gewebefolien sind ungeeignet. Teichfolie sollte UV- und frostbeständig (bis -30 °C) sein.
Schritt 2: Teichaufbau und Teichzonen
Bei der detaillierten Gestaltung des Gartenteichs können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Bevor Sie aber mit Hacke und Schaufel loslegen, fertigen Sie eine Skizze von Ihrem Teich mit den entsprechenden Teichzonen an.
Planen Sie die Standorte für Filter, Bachlauf, Springbrunnen und eventuelle Lichtspiele bereits ein. So vermeiden Sie nachträglich unnötige Arbeiten.
Das sind die anzulegenden Teichzonen:
Randzone: Die Gestaltung ergibt sich oft durch die Lage des Teiches. Je nachdem, ob der Teichrand z. B. eine Wiese, ein Weg oder eine Böschung ist. Der Teichrand trennt die Wasseroberfläche von der Umgebung, damit kein Kapillareffekt den Teich entleert.
Kapillarsperre: Eine fachgerechte Kapillarsperre sorgt dafür, dass das Teichwasser nicht vom umgebenden Erdreich und den Graswurzeln regelrecht aus dem Teich gesaugt wird.
Sumpfzone: Mindestens 30 cm breit und 10 cm bis 20 cm tief. Hier tummeln sich viele Tiere, die den Teich als Tränke oder Badewanne benutzen. Deshalb diese Zone nicht zu steil gestalten.
Flachwasserzone: Ca. 20 cm bis 60 cm tief und mindestens 30 cm bis 50 cm breit, da hier viele Pflanzenarten wachsen sollen, die das Wasser intensiv reinigen. In dieser Zone können Sie das Treiben der Fische am besten beobachten.
Tiefwasserzone: Mindestens 1 m tief und 2 m² Grundfläche. Die Größe der Tiefwasserzone hängt davon ab, wie viele Fische Sie halten möchten.
Zudem ist eine Ausstiegshilfe für in den Teich gefallene Tiere sinnvoll. In Sachen Teichtechnik benötigen Sie die sera pond PP Teichpumpe, den sera pond fil bioactive Druckfilter, die sera pond SP Springbrunnenpumpe sowie den sera KOI Professional 24000 Teichfilter.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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