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Gesprächsführung: Schlechte Nachrichten & Kritik richtig mitteilen
Intro
Kritik benötigt grundsätzlich einen positiven Rahmen und kein negatives Urteil sollte ohne Lob ausgesprochen werden. Damit Ihre Kritikmeldung richtig ankommt, sollten Sie einige Punkte beachten.
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Schritt 1: Gespräch mit etwas Positivem beginnen
Wer negative Kritik aussprechen muss, sollte sein Gespräch mit etwas Positivem beginnen und auch beenden und zwar nach dem Grundsatz: Der erste Eindruck prägt und der letzte bleibt.
Es ist zwar nicht einfach, Fehler mit weit reichenden Konsequenzen ohne Emotionen an Mitarbeiter oder Kinder weiterzugeben, doch ist ein in Ruhe geführtes Gespräch stets sinnvoller und produktiver.
Beginnen Sie die negative Mitteilung am besten mit einem Lob, um die Atmosphäre zu entspannen und ein konstruktives Klima zu schaffen. Egal, ob auf beruflicher Ebene oder schulisch bedingt Fehler oder Unzulänglichkeiten mitgeteilt werden müssen: Beginnen Sie beispielsweise mit Lob über das große Arbeitspensum oder die Leistungen auf anderem Gebiet und gehen Sie dann auf das eigentliche Problem ein.
Erwähnen Sie am Schluss des Gespräches, dass Sie für die Zukunft positive Lösungen erkennen können und dass durch die neu gewonnenen Versprechen und Lösungsvorschläge die Arbeit und Situation künftig um Vieles erleichtert wird.
Schritt 2: Kritik sollte eine Ich-Botschaft bleiben
Menschen können Kritik nur von jemandem annehmen bzw. akzeptieren, von denen sie wissen, dass sie es gut mit einem meinen und ein Vertrauensverhältnis besteht. Kritik zu verteilen setzt die Bereitschaft voraus, auch Kritik selbst annehmen zu können und sie umzusetzen.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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