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Gesund tapezieren
Intro
Decken und Wände haben großen Einfluss auf die Innenraumluft, denn – je nach Raumhöhe und Größe von Fenstern und Türen – können sie bis zu 75 Prozent der Raumfläche ausmachen.
Darum zählt beim Tapetenwechsel nicht nur die richtige Vorgehensweise, sondern auch die gesundheitliche Unbedenklichkeit. Wir zeigen euch, wie die Tapeten sauber an die Wand kommen und haben mit unserem Klassiker Metylan spezial auch den passenden Kleister parat. Er wurde vom TÜV NORD als „Für Allergiker geeignet“ ausgezeichnete und besteht aus allergen- und schadstoffkontrolliertem Material.
Schritt 1: Zuschneiden und einkleistern
Als Faustregel für den Zuschnitt der Tapetenbahnan gilt: Höhe des Raumes plus 5 bis 10 cm Zugabe für den Verschnitt (Vorsicht bei Mustertapeten: Auf die Anschlüsse achten!).
Für das Anrühren des Kleisters müssen die Weichzeiten (Einweichen der Tapete) auf der Packung beachtet werden. Diese sollte bei jeder Tapetenbahn gleich sein, denn uterschiedliche Weichzeiten können Musterverschiebungen verursachen.
Anschließend wird die Bahn zusammengelegt - 2/3 oben und 1/3 unten.
Schritt 2: Ausloten und kleben
Damit alle Bahnen gerade verlaufen, sollte die erste Bahn an jeder Wand senkrecht ausgelotet werden. Dazu z. B. mit der Wasserwaage eine geraden Strich ziehen.
Mit leichtem Überstand zur Decke wird sie anschließend angesetzt. So lassen sich leichte Unebenheiten ausgleichen. Nun die Tapete von der Mitte aus mit einer Tapezierbürste oder Moosgummirolle luftblasenfrei andrücken.
Damit die Tapeten richtig trocknen, sollten große Wärme und ZUgluft vermieden werden. Optimal ist eine Raumtemperatur von ca. 18 bis 20 Grad.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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