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Holzverkleidung aus Deckenpaneelen selber machen
Intro
Lernen Sie mit Hilfe dieser Anleitung, wie man eine Holzverkleidung aus Deckenpaneelen selber macht. Viel Spaß beim Handwerken!
Halogenstrahler unter der Decke sorgen für Licht und Atmosphäre. Statt sie in eine abgehängte Decke aus Gipsplatten einzubauen, lassen sie sich auch in eine Deckenverkleidung aus Holzpaneelen integrieren. Die Auswahl von Deckenpaneelen im Baumarkt und Fachhandel reicht von Nut-und-Feder-Brettern aus massivem Holz über verschiedene Dekorpaneele mit Holzwerkstoffkern und Kunststoffbeschichtung bis hin zu furnierten Paneelelementen. In unserem Fall handelt es sich um Echtholzpaneele, die einen robusten MDF-Kern (MDF = Mitteldichte Faserplatte) haben, wodurch sie sich auch für Feuchträume eignen. Die Oberfläche besteht aus einem Echtholzfurnier, wobei drei Holzarten zur Verfügung stehen: Ahorn natur (siehe Bilder), Buche hell und Esche Struktur weiß.
Decke verkleiden: Schnell und schraubenfrei
Andere Paneelen mag es zwar in größerer Dekorvielfalt geben, doch neben der Optik spielt ja auch die Verarbeitung eine Rolle. Und hier trumpft unser Paneelsystem auf: Nur die erste Reihe der Pico-Fix-Elemente muss festgeschraubt werden, alle weiteren Reihen können Sie einfach antackern. Somit entfällt auch der zeitaufwendige Einsatz von Paneelklammern oder ähnlichen Befestigungen. Die Deckenpaneele werden ineinandergeklickt und dann an eine Lattung auf der Wand oder Decke getackert. Laut Hersteller soll man damit rund 50 Prozent weniger Arbeitszeit benötigen als bei der Montage herkömmlicher Paneeldecken. Das deckt sich in etwa mit unseren eigenen Erfahrungen, obwohl es natürlich immer vom jeweiligen Verarbeiter abhängt, wie schnell es wirklich voran geht. Alles hat seinen Preis: Der Quadratmeterpreis unseres Paneelsystems liegt bei etwa 16,95 Euro, wobei man Glück haben kann und mancher Fachhändler die Paneele als Aktionsware preiswerter anbietet. Mit Paneelen allein ist es aber nicht getan: Sie benötigen außerdem Abschlussleisten (Ahorn natur ab sechs Euro pro laufenden Meter), die praktischen Leistenclips, deren Packungseinheit für zehn laufende Meter reicht und circa neun Euro kostet sowie Innen- und Außenecken (zwei Stück für 2,65 Euro). Das ist zwar insgesamt kein Sonderangebot, aber dafür erhält man auch eine robuste und praktisch zu verarbeitende Paneelverkleidung.
Paneeldecke mit integrierter Beleuchtung
Die Montage von Halogenstrahlern erfolgt je nach Hersteller mit unterschiedlichen Klemmsystemen oder mit Schrauben. Unser System lässt sich mittels Bügeln in das vorgesehene Loch klemmen. Die Lampe wird dann nur noch aufgesteckt. Das dazugehörige Kabel kommt aus einem Trafo, der die Spannung von 230 Volt auf 12 Volt (Niedervoltspannung) reduziert. Je nachdem, wieviele Lampen an einem Trafo hängen, ist auf die entsprechende Gesamtwattzahl zu achten – jeder Trafo verkraftet nur eine bestimmte Wattzahl, die auf dem Gehäuse angegeben ist.
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Schritt 1: Traggesrüst anschrauben & Abstand zwischen Dachschrägen messen
Vor dem Tapezieren der Dachschrägen wurden Balken zur Montage der Paneele unter die Decke geschraubt, das Traggerüst für die Deckenverkleidung aus Holzpaneelen. Für die Deckenverkleidung wählten wir das Echtholz-Paneel Pico-Fix von Parador sowie passende Deckenabschlussleisten und Clips. Als erstes messen Sie den Abstand zwischen den Dachschrägen. Statt eines starren Zollstocks verwenden Sie besser ein Rollbandmaß dafür.
Schritt 2: Schnittkante anzeichnen & zuschneiden
Den gemessenen Abstand übertragen Sie dann auf das erste Panellelement. Denken Sie daran, dass zwischen Panellen und Dachschräge eine Dehnungsfuge von etwa 10 mm bestehen bleiben muss, da der Dachstuhl arbeitet. Haben Sie entsprechend ausgemessen, zeichnen Sie die Schnittkante an. Anschließend wird das Paneelelement über zwei Auflageklötze gelegt und mit einer Stichsäge zugeschnitten.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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