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Photoshop Filter Tutorial: Weichzeichnen / Weichzeichner
Intro
Aktuelle Bildbearbeitungsprogramme bieten von Haus aus eine Vielzahl von Filterwerkzeugen zur Weichzeichnung an. Zur Verwirrung trägt bei, dass ihre Benennung nicht immer in erkennbarer Beziehung zur Herkunft oder zur Funktion steht. So war der in seinem Konterfei auf dem 10-Mark-Schein verewigte Mathematiker Carl Friedrich Gauß seiner Zeit zwar auf dem Gebiet der reinen Mathematik weit voraus, doch hat er den Gaußschen Weichzeichner weder erfunden noch programmiert. Vielmehr basiert die meist angewandte Weichzeichnungsfunktion auf dem mathematischen Konstrukt der „Gaußschen Glocke“, zur Errechnung der Normalverteilung. Eine gedankliche Verbindung, die eigentlich nur Mathematiker herstellen können.
Der Filter „Unscharf maskieren“, der gerade von Einsteigern für einen Weichzeichnungsfilter gehalten wird, ist dagegen in Wirklichkeit ein Scharfzeichnungsfilter. Benannt nach einer Lithografiemethode, die mit weichgezeichneten Bildkopien versucht, die Konturen des Originals zu verstärken. Offen bleibt auch, warum der „Radiale Weichzeichner“ nicht, seinem Namen entsprechend, ausschließlich rund ist, sondern einer strahlenförmige Variante besitzt, die zudem viel beliebter ist.
Dieses Photoshop Tutorial wird Ihnen von Christoph Künne (DOCMA) zur Verfügung gestellt.
Hinweis: Dieser Workshop funktioniert mit Photoshop ab Version 5.5.
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Schritt 1: Weichzeichnen
Für einfache Weichzeichnungen etwa, wenn eine Digitalkamera die Schärfung etwas zu sehr übertrieben hat, bringen fast alle EBV-Programme einfache Befehlsroutinen mit, mit denen auch ungeübte Anwender zu schnellen Ergebnissen kommen. Hier ist die Anwendungstechnik einfach: Man benutzt den Filter so oft, bis das Resultat gefällt. Die Beispiele zeigen: das kann das sehr häufig sein.
Schritt 2: Stark weichzeichnen
Während der „Weichzeichnen“-Befehl bei großen Bilder mit kaum wahrnehmbarer Subtilität vorgeht, hat die Variante „Stark Weichzeichnen“ etwas mehr Schwung. Beide Befehle eigenen sich auch, um zuvor ausgewählte Bildteile in kleinen, gut kontrollierbaren Schritten nach und nach einzuweichen, ohne dass man lange mit Reglereinstellungen experimentieren muss.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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