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Photoshop Tutorial: Dynamik erzeugen
Intro
Leider ist es sehr schwer bei Digital Kameras genügend Tiefenschärfe zu erzeugen um die nötige Dynamik in das Bild zu bekommen. Diese ist aber essenziell für jedes gute Bild. Jedoch kann mit einigen einfachen Schritten bei Photoshop dieses Manko umgangen werden.
In diesem Photoshop Tutorial erklärt Ihnen Christoph Künne, Profi von DOCMA, wie man einfach Dynamik in Bildern erzeugen kann.
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Schritt 1: Hintergrund der Schärfe
Damit nach einem Schärfebereich von wenigen Zentimetern der Hintergrund in flaumig weicher Unschärfe versinkt, reicht es in der Analogfotografie für Portraitaufnahmen mit einem 100 Millimeter Tele bei Blende 2.8 zu arbeiten. Unter denselben Bedingungen wäre bei einer Digitalkamera die Blendenöffnung von bisher unerreichten 1.0 nötig. Schuld daran ist die Größe des Chips und die damit verbundene Brennweitenverlängerung. Viele CCDs bringen es nur auf etwa ein Drittel der Fläche eines Kleinbildfilms. Entsprechend kommen sie auch mit kürzeren Objektivbrennweiten aus. Um den Blickwinkel eines 100 Millimeter Portrait-Teles darzustellen, sind je nach Chipgröße nur Brennweiten zwischen 26 und 42 Millimeter Realbrennweite nötig. Soll der Hintergrund bei geöffneter Blende dann ebenso unscharf wie beim größeren Filmformat erscheinen, muss die Blendenöffnung im selben Verhältnis erhöht werden.
Auch andere Einsatzgebiete von Weichzeichnereffekten sind mit digitalen Sucherkameras schwierig bis unmöglich. Etwa die Brennweiteneinstellung des Zoomobjektivs während der Belichtung zu verändern. Oder mit trägen elektronischen Suchern schnelle Bewegungen zu verfolgen und dann gezielt ohne Verzögerung auszulösen.
Schritt 2: Gauscher Weichzeichner
Der einfachste Weg in Photoshop und Elements Bildbereiche im Malmodus einzuweichen, ist das Weichzeichnungswerkzeug. Allerdings eignet es sich nur für kleine Korrekturen. Effektvoller, leider aber auch etwas umständlicher, ist der Weg über den Protokollpinsel. Rufen Sie zunächst im Menü „Filter“ unter „Weichzeichnungsfilter“ den Dialog „Gaußscher Weichzeichner“ auf. Hier legen Sie einen Wert fest, bei dem das Bild den maximal beabsichtigten Unschärfegrad erreicht. Wählen Sie am Anfang bei ersten Experimenten mit dem Werkzeug zunächst einen mittleren Radius. Sie können den beschriebenen Arbeitsgang beliebig oft mit steigender Intensität wiederholen.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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