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Photoshop Tutorial: Fotomontage selber machen
Intro
Fotomontagen kennt man bisher aus der Werbung und in Form von lustigen Bildern aus dem Internet. Man kann die Fotomontage aber auch ganz einfach selber machen. Einfachste Bildern bilden die Ausgangsbasis, die man durch geschicktes Bearbeiten ein wenig verfremdet. Die Fotomaontage geht inzwischen so weit, dass man ganze Bildwelten digal herstellen kann, bei denen der unterschied zwischen Realität und Schein nicht mehr erkennbar ist. In diesem Photoshop Tutorial erklärt Ihnen Christoph Künne, Profi von DOCMA, wie man einfach Fotomontagen selber machen kann.
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Schritt 1: Theorie der Fotomontage
Verfälschte Fotos – auf Neudeutsch auch Foto-Fakes genannt – haben eine Tradition, die so alt ist wie die Geschichte der Fotografie selbst. Für die meisten von uns waren fotografische Abbildungen lange Zeit bewußt oder unbewußt Wahrheitsbeleg für etwas, das genau so wie abgelichtet stattgefunden hat. Diese Ansicht vertrat nicht nur der Mann von der Straße, ein Foto hatte auch vor Gericht Beweiskraft. Erst mit dem Bekanntwerden moderner Techniken zur computergestützten Bildmanipulation hat sich die Sicht des Bildes im Hinblick auf seine Realitätsnähe für viele Menschen gewandelt. Die Leichtgläubigkeit, die vormals in weiten Teilen der Bevölkerung herrschte, läßt sich gut vergegenwärtigen, wenn man sich der Aufmacherbilder von Yellow-Press Titeln erinnert. Da wurde - für den aufmerksamen Laien durchaus offensichtlich - der eine Promi mit harter Schnittkante an den nächsten geklebt und anschließend den beiden ein Verhältnis angedichtet. Die angepeilte Leserschaft nahm das Bild als unhinterfragbaren Beweis. Aber die Maanipultion des Betrachters beschränkte sich nicht auf Unerheblichkeiten wie Klatsch- und Tratschgeschichten. In den Ostblockstaaten konfrontierte der jeweils herrschende Parteiflügel seine zeitungs- und geschichtsbuchlesenden Genossen mit subtileren Fälschungen. Entsprechend der geistigen Lage der Nation entfernten Retuscheure diesen oder jenen gerade in Ungnade gefallenen Politiker von den offiziellen Bildern.
Schritt 2: Hintergrundwissen der Fotomontage
Während solche Arbeiten erst als Ergebnis jahrelangen Übens meist nur von hauptberuflichen Spezialisten zustande gebracht wurden, kann man dank Photoshop und Konsorten heute auch ohne große Vorkenntnisse fotografische Abbildungen seinen eigenen Vorstellungen entsprechend manipulieren. An einem schwarzweissen Filmfoto aus den vierziger Jahren zeigen wir Ihnen wie diese Techniken prinzipiell funktionieren. Da die Qualität des damaligen Filmmaterials weit entfernt von dem war, was wir heute in Kameras einlegen, müssen wir die zu kopierende Bildteile qualitativ eher zum Schlechteren korrigieren. Das ist natürlich leichter als Details hervorzaubern zu wollen, die es im Originalbild so gar nicht gibt. Daneben beschränkt sich der Farbumfang auf Graustufen, was die Anpassung noch einmal vereinfacht. Achten Sie aber bei der Wahl des einzukopierenden Portraits darauf , dass die Grundausleuchtung der auf dem Zielbild zumindest ähnelt.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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