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Photoshop Tutorial: Panorama erstellen
Intro
Photoshop hat sein Panoramamontage-Tool „Photomerge“ für die aktuelle Programmversion CS3 generalüberholt.Die Ergebnisse sind nun deutlich besser. Wie man mit Photomerge Panoramen montiert und welcheMethode sich für welchen Panoramatyp eignet, beschreibt der folgende Workshop.
Ganz ohne Nacharbeit geht es auch in der aktuellen Programmversion CS3 nicht. Ein großer Unterschied ist allerdings, dass die Synchronisation zwischen den einzelnen Bildern im Wesentlichen von Photoshop erledigtwird. Zu diesem Zweck enthält Photomerge zwei neue Algorithmen – einen für das (möglichst) passgenaue Aneinandersetzen der einzelnen Bilder und einen für den unumgänglichen Farb- und Helligkeitsabgleich. Zur Verfügung stehen die genannten Methoden gleich an zwei Programmstellen: in Photomerge selbst und im Menü „Bearbeiten“. Die beiden Befehle dort, „Ebenen automatisch ausrichten“ und „Ebenen automatisch füllen“, entsprechen funktional den beiden neuen Photomerge-Algorithmen. Der Unterschied: Während in Photo merge eine Umgebung für die Automatisierung des Montageprozesses zur Verfügung steht, erlauben die beiden „Bearbeiten“-Befehle, bereits vorliegende Ebenen mit den entsprechenden Bildern zu markieren (unter Zuhilfenahme der Strg-/Befehls- und/oder Umschalttaste) sowie die beiden Montageschritte getrennt anzuwenden. „Ebenen automatisch ausrichten“ übernimmt dabei den Part der eigentlichen Montage. „Ebenen automatisch füllen“ hingegen gleicht die Einzelbilder an einander an und erzeugt zu diesem Zweck die nötigen Ebenenmasken.
Dieses Photoshop Tutorial wird Ihnen von Günter Schuler zur Verfügung gestellt.
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Schritt 1: Ausgangsfoto machen
Zusammengesetzt ist das oben abgebildete Endergebnis aus insgesamt 13 hochformatig aufgenommenen Einzelfotos. Sie decken ungefähr einen 180°-Winkel ab. Aufgenommen wurden sie im Cinqueterre-Örtchen Riomaggiore an der italienischen Riviera-Küste südlich von Genua.
Schritt 2: Ausgangspunkt wählen
Eine Bildsequenz, die für eine digitale Panorama-Montage geeignet ist, erzeugen Sie, indem Sie einen festen Aufnahmepunkt wählen, die Kamera in einem gleichbleibenden Intervall drehen und dabei Einzelaufnahmen belichten. Wichtig dabei ist vor allem eines: dass sich die einzelnen Bilder rechts und links überlappen. Der Überlappungsbereich ist nötig, um die Anschlüsse zu finden. Damit Photomerge Anhaltspunkte für seine Montageberechnungen hat, sollte er nicht zu knapp bemessen sein. Zum zweiten sollten Sie auf eine horizontal waagerecht verlaufende Drehführung achten. Eine Wasserwaage brauchen Sie dazu nicht unbedingt. Da Photomerge auch aus Bildern, die aus der Hand geschossen wurden, durchaus brauchbare Ergebnisse generieren kann, benötigen Sie nicht unbedingt ein Stativ. Als Unterstützung für eine genauere Drehführung ist es trotzdem nicht verkehrt. Bei der Beispielbild-Serie kam ein leichtes Alu-Stativ zum Zug. Um hochformatige Bilder aufzunehmen, wurde der Kameraaufsatz dabei in die senkrechte Richtung gekippt – eine eher ungewohnte Vorgehensweise; die meisten Stative ermöglichen die üblichen Dreh- und Ausrichtungsvorgänge.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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