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SPAM vermeiden durch geschickte Mail-Weiterleitung
Intro
Um SPAM-Mails zu vermeiden, ist das Verwenden einer extra E-Mail-Adresse hilfreich. Dies hat jedoch nur zeitlich begrenzt Vorteile.
Früher oder später ergeben sich neue Herausforderungen. Darum habe ich ein Verfahren entwickelt, das jeder vergleichsweise leicht selbst für sich einrichten kann. Ich habe damit nach Jahren endlich wieder die Kontrolle erlangt, was ich empfangen will und bin inzwischen nahezu frei von Spam-E-Mails:
- Keine 200 am Tag,
- keine 200 im Monat,
- keine 200 im Jahr und das
- OHNE Filter.
Wichtig ist, den eigenen Bedarf zu bestimmen und die Methodik gegebenenfalls anzupassen:
Ich nutze drei Postfächer. Dies ist mit eigener Domain sehr einfach, doch mit ähnlichem Organisationsaufwand auch mittels Free-Mailern möglich.
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Schritt 1: Das erste Postfach ist für persönliche Kommunikation
Dieses Postfach nutze ich als Absender. Die Adresse nenne ich ansonsten ausschließlich auf Drucksachen [1] oder verberge sie sorgfältig [2], wo immer sie im WWW genannt werden soll.
Fußnoten zur Vertiefung:
[1] Betreffend Drucksachen möchte ich darauf hinweisen, dass solche z.B. unter Verwendung von PDF-Dokumenten durchaus auch im Internet für Spam-Crawler auffindbar sind. Das kann eine Diplomarbeit sein oder auch ein öffentlich gezeigter Briefkopf. Hier verwende ich anstelle des @-Zeichens darum vorsorglich eine Grafik oder schreibe z.B. “[AT]” statt @, denn der Leser tippt die Adresse im Zweifel ja sowieso ab. (Letzteres ist sogar barrierefrei, da z.B. Gehörlosen dies auch vorgelesen wird und diese es bei Verwendung korrigieren können. Klammern oder Striche sind hier hilfreich, damit es nicht unbemerkt als @-Zeichen vorgelesen wird. Ist das PDF sowiese nicht barrierefrei, ist die Grafik jedoch sicher die bessere Wahl.)
[2] Zum “Verstecken” von Adressen finden sich weitere Hinweise im Artikel Wie Spammer an Ihre E-Mail-Adresse kommen, sowie ein hilfreicher 'Encoder' beim Antispam e.V. Neben weiteren Möglichkeiten gibt es zudem inzwischen Dienste wie http://recapcha.com, die die Barriere für Spam-Crawler weiter erhöhen.
Schritt 2: Das zweite Postfach dient der Online-Interaktion
Das zweite Postfach ist für den Empfang von allen möglichen Newslettern, Bestellbestätigungen oder auch als Absender für Kommentar-Formulare oder Online-Mitgliedschaften (wie z.B. hier bei EXPLI).
Als Adresse kombiniere ich hierzu die vorherige Adresse mit einer Nummer, also z.B. fischer2011@server.tld. Die Nummer muss nicht zwingend eine Jahreszahl sein (auch Buchstabenkombinationen sind hilfreich), doch es ermöglicht mir nachzuvollziehen, seit wann ich diese Adresse verwende.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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