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Tipps für Angehörige von Krebspatienten
Intro
Angehörige sind oft erleichtert, wenn die Behandlung endlich beginnt: Es wird nun etwas Konkretes gegen die Krankheit unternommen. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass diese Zeit auch für Sie als Angehöriger sehr schwer sein wird: Manchmal kann es dem Kranken körperlich und seelisch schlecht gehen – und das bei einem Menschen, den Sie unter Umständen bisher stets als gesund und stark erlebt haben.
Hier finden Sie Tipps wie Sie sich das Leben mit Krebspatienten leichter machen können und was in Sache Krebsvorsorge zu beachten ist.
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Schritt 1: Ernährung – Appetitlosigkeit
Viele Krebspatienten haben während der Behandlung Probleme mit dem Essen: Sie kämpfen mit Übelkeit und Erbrechen, haben entzündete Schleimhäute im Mund oder im Darm, mögen den Geruch oder Geschmack bestimmter Lebensmittel nicht oder haben keinen Appetit. Da sind gerade Tipps gegen Appetitlosigkeit hilfreich:
- Lüften Sie das Zimmer des Kranken regelmäßig, damit keine Essensgerüche in der Luft hängen.
- Bieten Sie über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten an und stellen Sie Portionen zusammen, die besonders hübsch aussehen, denn das Auge isst bekanntlich mit.
- Probieren Sie neue Gerichte oder Essgewohnheiten aus, die Abwechslung in den Speiseplan bringen und sorgen Sie gleichzeitig beim Essen für Ablenkung mit beispielsweise der Lieblingsmusik, die der Kranke gerne hört oder durch nette Gespräche.
- Wenn der Kranke plötzlich Heißhunger auf bestimmte Speisen hat, sollten Sie als Hausfrau die entsprechende Vorräte zur Verfügung haben.
Schritt 2: Angst, Trauer, Tränen
Jeder darf seine Ängste zeigen und offen darüber sprechen. Auch Tränen sollte man nicht unbedingt verhindern.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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