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Tipps zur nebenberuflichen Weiterbildung
Intro
Ob Bildungsurlaub, Meister-Bafög, Abendkurse oder Begabtenförderung – wer sich rechtzeitig und umfangreich darüber informiert, kann bei berufsbegleitetem Weiterlernen auf jeden Fall Kosten und Zeit sparen.
Das Meister-Bafög ist eine der interessantesten Möglichkeiten, sich die Träume vom beruflichen Aufstieg bezahlen zu lassen. Nicht nur Handwerksgesellen sind die potentiellen Antragsteller, sondern das Interesse ist vielschichtig. So können auch Angehörige von Gesundheits- und Büroberufen diese Förderung in Anspruch nehmen. Sie ist eine Mischung aus Zuschüssen und Darlehen, die der Staat Menschen zur Verfügung stellt, die bereits einen Beruf erlernt haben, aber auf der Karriereleiter aufsteigen möchten. Eine Altersbegrenzung gibt es hier nicht.
Einen anderen Fördertopf gibt es für sehr begabte junge Menschen unter 25 Jahren. Sie können von Stipendien der Bonner Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) profitieren.
Auch kann eine Weiterbildung im Ausland nützlich sein. Für Interessierte gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten wie Stipendien, Zuschüsse zu den Reise- und Lebenshaltungskosten sowie Versicherungen und Darlehen. Sie unterscheiden sich je nach Land und Region.
Hier meine Tipps zur Inanspruchnahme der Fördermaßnahmen sowie Tipps zur nebenberuflichen Weiterbildung.
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Schritt 1: Interesse zeigen
Je früher sich man Gedanken um Weiterbildung macht und das Thema Bildungsurlaub mit dem Chef und den Kollegen abgesprochen wird, desto besser. Denn dann lassen sich Störungen der Betriebsabläufe am ehesten vermeiden. Also mindestens sechs Wochen vor Beginn der Maßnahme über das Vorhaben sprechen. Auch die Familie in das Vorhaben einbinden.
Schritt 2: Tarifliche Regelungen
Erkundigen Sie sich, ob es in Ihrer Branche eine tarifvertragliche Regelung gibt. Wenn ja, hilft in großen Unternehmen der Betriebsrat weiter. In kleinen müssen Sie den Chef persönlich ansprechen. Zuvor müssen Sie sich darüber Gedanken machen, wie die neuen Kenntnisse zum Nutzen des Betriebes nach der Weiterbildung eingesetzt werden können.
Wer einen Job hat und sich berufsbegleitend weiterbilden möchte, sollte auch daran denken Bildungsurlaub zunehmen. Die entstehenden Kosten muss der Bildungsurlauber aus eigener Tasche bezahlen, also auch die Anreise, den Aufenthalt und die Kursgebühr. Der Bildungsurlaub kann auch für einen Sprachkurs im Ausland genutzt werden.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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