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Wiederverwendbares Jausenpapier
Intro
Warum jeden Tag Alufolie vergeuden? Ihre Herstellung braucht sehr viel Energie. Statt dessen habe ich für mich eine Folie entwickelt, die ich sicher ein ganzes Jahr lang problemlos wiederverwenden kann, und die die Jausenbrote ebenso gut zusammenhält.
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Schritt 1: Klettbänder
Dazu brauchst du ein 40 mal 50 cm großes Stück einer möglichst langlebigen, chemisch beständigen und lebensmittelgeeigneten Folie und einen schönen Baumwollstoff, 42 mal 52 cm groß. Der Baumwollstoff sollte bei 60 Grad waschbar sein. Wasch ihn vor dem Zuschneiden, vielleicht geht er ja ein. Da er besonders an den Ecken mehrfach übereinander vernäht wird, sollte er möglichst dünn, aber robust sein. Dennoch ist Baumwolle empfehlenswert, weil es dann cool und appetitlich aussieht.Schwierig ist es, an eine gute Folie zu kommen. Die wirklich guten Folien gibt es nur in industriellen Mengen zu tausenden Euro zu kaufen. Bei Interesse kann ich aber gerne Tips geben.
Als erstes nimmst du den Stoff (ohne die Folie!) und nähst Klettbänder darauf. Die vielen parallelen Bänder sind Flauschbänder, nur das einzelne quer dazu ist ein Hakenband. ACHTUNG! Beachte, daß auf dem Foto das Produkt bereits fertig ist. Bei diesem Arbeitsgang mußt du jedoch den Stoff (vom Foto ausgehend) rechts, links und unten 2,5 cm und oben 4,5 cm überstehen lassen. Das bedeutet, du mußt das Hakenband in der Ecke 2,5 cm von den Rändern einwärts beginnen lassen. Die Flauschbänder dürfen auch erst 2,5 cm vom Rand entfernt beginnen. Und wie gesagt, oben, wo der Rand aus der umgeschlagen vernähten Folie besteht, mußt du 4,5 cm mehr Stoff lassen.
Schritt 2: Folie
Erst wenn du die Klettbänder aufgenäht hast, darfst du die Folie mit dem Stoff vernähen. Als erstes mußt du den Rand nähen, der als Folie endet (das hat einen hygienischen Zweck, dazu später mehr). Schlag den Stoffrand 1 cm über den Folienrand und laß diesen cm mittig durch die Nähmaschine laufen, am besten mit einer Zickzacknaht. Dann schlägst du das ganze noch einmal um 1 cm ein und vernähst es wieder. Und nun drehst du das ganze um, ziehst die Folie unter dem Stoff heraus und läßt sie in die Gegenrichtung wegschauen, also einfach so, daß sie nicht mehr am Stoff anliegt. Nun kannst du den bereits zweifach vernähten Rand nochmals zum Stoff hin falten, wieder ca. 1 cm, und ein drittes Mal mit dem Stoff vernähen, diesmal aber nicht mit der Folie (die schaut ja in die andere Richtung). Wenn du das hast, kannst du die übrigen drei Ränder zweifach vernähen, also einfach ohne den dritten Schritt. ACHTUNG! Die Naht muß immer am Stoff sein, sie darf nicht in die offen liegende Folie ragen, da die offenen kleinen Stichlöcher in der Folie sonst zu Rissen führen würden und außerdem unhygienisch sind.
Kosten: gering
hoch
Schwierigkeit: gering
hoch

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von , am 14.01.2010 um 17:03 Uhr
Meinst du mit Jausenpapier ein Butterbrotpapier?von , am 14.01.2010 um 22:54 Uhr
Eine Jause ist in Österreich eine kleine Brotzeit, wenn ich nicht ganz falsch liege. Deswegen wird ein Jausenpapier wahrscheinlich ein Papier/Folie sein mit dem man sein Brot einwickelt.Sehr schön erklärt, also nicht ich, sondern der Schreiber :o)
