Ob Sie es nun glauben oder nicht, die oben abgebildete Maske ist aus einem Stück Elefantenpapier gefaltet, ein Papier das sich, auch wenn es feucht ist, noch sehr gut falten lässt.
Diese beiden Masken sind nur ein paar von Joel Cooper`s Origami Kreationen, für einen Anfänger ist so etwas jedoch sicher nicht zu empfehlen, dazu braucht man jahrelange Erfahrung und viieeeeel Geduld. Sie können ja zuerst einmal mit einfacheren Figuren anfangen, für diese Masken hat Joel Cooper sicherlich Tage gebraucht.
Gefunden haben wir das bei Makers Market via Makezine.
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Stell dich doch bitte kurz vor. Wer bist du? Was machst du und wo bist du im Internet zu finden?
Ich heisse Claudine, bin 32 Jahre alt und wohne in der Nähe von Basel. Seit drei Jahren stelle ich in meiner Freizeit romantisch-verspielte Schmuckstücke her und verkaufe sie in meinem Online-Shop und in zwei schönen Läden in Rheinfelden und Lörrach.
Ich mag es, schöne Dinge aus Papier herzustellen und verziere manchmal Notizbücher, Terminplaner und Grusskarten mit verschiedenen Papieren, Spitze, Glanzbilder und anderen Materialien. Ein weiteres grosses Hobby ist mein Blog. Dadurch habe ich auch die Freude am Fotografieren wieder neu entdeckt.
Welches kreative Hobby ist deine absolute Leidenschaft und wie bist du dazu gekommen?
Ich bin schon seit meiner Kindheit immer gerne kreativ tätig. Die Freude am Schmuckherstellen begann, als ich auf die Idee kam, mir meinen Brautschmuck selber zu kreieren. Nun kann ich mir ein Leben ohne Perlen, Spitze und Co gar nicht mehr vorstellen. ![]()
Mein kreatives Hobby ist für mich ein toller Ausgleich zu meinem Beruf als Sonderpädagogin. Zudem freut es mich, wenn ich mit meinen Schmuckstücken anderen Frauen eine Freude bereiten kann.
Von wem oder was lässt du dich bei deinem Hobby inspirieren?
Ich mag den nostalgischen und den romantischen Stil und lasse mich vom Shabby Chic Stil, von alten Bildern und der Natur inspirieren. Blumen, vor allem Rosen, sind eine weitere Inspirationsquelle und finden sich in meinen Schmuckstücken wieder.
Was treibt dich immer wieder an neue Ideen in die Tat umzusetzen?
In meinem Kopf wimmelt es von Ideen und Inspirationen, die ich gerne in die Tat umsetzen möchte. Ich habe häufig eine konkrete Vorstellung, wie meine Schmuckstücke am Ende aussehen sollen und freue mich dann, wenn das Resultat meinen Vorstellungen entspricht oder diese sogar übertrifft.
Ausserdem kann ich beim Kreativsein gut abschalten und meinen Gedanken freien Lauf lassen.
Schaffst du es, mit deinem Hobby Geld zu verdienen oder vertrittst du eher die Meinung, dass man Hobby und Arbeit trennen sollte?
Wenn ich die Zeit, die ich fürs Herstellen der Schmuckstücke und fürs Fotografieren benötige, zusammen rechne, den Aufwand für Material und sonstiges abziehe, dann verdiene ich an den Schmuckstücken nicht mehr sehr viel.
Aber da es ein Hobby ist, reicht es mir, wenn ich sehe, dass meine Kreationen bei vielen Frauen gut ankommen.
Hast du ein Do-it-yourself Projekt auf das du richtig stolz bist?
Ich habe vor kurzem ein schönes antikes Gewürzschränkchen auf dem Flohmarkt entdeckt und anschliessend auf Shabby chic veredelt. Nun dient es als Materialschränkchen für mein Schmuckzubehör. Ausserdem bin ich stolz auf die schönen Schmuckstücke, die ich im Goldschmiedekurs herstelle.
Wie tauscht du dich am liebsten mit anderen Kreativen im Internet aus?
Ich tausche mich am liebsten mit kreativen Bloggerinnen aus. Es gibt in der Bloggerwelt so viele tolle Künstlerinnen mit genialen Fähigkeiten.
Es ist für mich bereichernd, ihre Arbeiten bewundern zu können und mich auch von der einen oder anderen Idee inspirieren zu lassen.
Welches befreundete Blog und dessen Besitzer sollen wir unbedingt mal interviewen?
Ich mag die romantisch-verspielten Stoffkreationen von babaprincesse sehr und habe selber schon einige Kostbarkeiten von ihr.
Claudine, wir danken dir für dieses Interview und wünschen dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit deiner Arbeit!
Soooo....endlich haben wir es geschafft: EXPLI ist umgezogen und zwar in die Münchner Steinstraße 36. Nach langem Suchen haben wir nun unser aller Traumbüro: Erdgeschoss, große Fenster, sehr ruhig mit offenen Räumen und sogar einem eigenen Souterrain, wo noch ein Besprechungs und Ruhe-Nintendo-Wii-Kickerraum hinein kommen wird.
Und das Beste kommt noch: man wird von der aktuellen Hitze in München verschont! Unsere Räume sind lichtdurchflutet aber trotzdem kriegen wir nix von der Hitze mit...wir finden's super :-)
Eingerichtet haben wir es uns schon ganz nett: viele Pflanzen und zahlreiche asiatische Masken und einen Teil unserer Deko haben wir auch von einem unserer EXPLI Mitglieder bekommen.....ja, die liebe Lisaweta hat uns ein paar wunderschöne, selbstgemachte Acrylbilder auf Leinwand geschickt, die wirklich perfekt sind für unser Büro... wie man sehen kann, haben wir sie auch schon an der Wand :-)))
Dafür an dieser Stelle nochmals ganz, ganz lieben Dank an dich, Lisaweta, wir haben uns riesig darüber gefreut!!!
Wenn auch Sie uns dabei helfen unser Büro weiter mit selbst gemachten Dingen zu verschönern, dann finden Sie dazu etwas im Forum. Wir freuen uns sehr freuen :-)
Beinahe jedermann hat zuhause ein Schachbrett rum stehen, aus altem Holz, ganz klassisch aussehend...
Aber wahrscheinlich kaum jemand hat ein Schachbrett, das komplett aus Glas Plexiglas besteht. Die Felder sind aus durchsichtigem und blauem Glas Plexiglas und die Figuren wurden aus Glassteinen heraus gelasert.
Wir sind uns nicht sicher, ob es so ein Schachset zu kaufen gibt aber auf die ein oder andere Weise kann man es sich auch selber bauen und hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Gefunden via Makezine bei John Maichtal.
Heute stellen wir Euch jemanden vor, der schon von klein auf getüftelt, gebastelt, aber vor allem gestrickt hat und allerlei Experimente mit Stoffen gemacht hat. Aus dem Schwabenlande erzählt uns heut die Yvonne von fraeuleinwunderbar.com ein bisschen was über sich und natürlich über ihre Arbeit.
Also Yvonne, dann stell dich doch erst einmal uns allen vor, damit wir wissen, wer du bist und wo man dich im Internet finden kann.
Hallo Ihr Lieben, mein Name ist Yvonne, aber eigentlich bin ich das wahre "Fräulein Wunderbar" - wohl, mein Opa sollte es wissen...verheiratet bin ich mit einem ganz wunderbaren Mann und zusammen haben wir eine Tochter, die wirklich nicht zu toppen ist, ich weiß schon - das denken alle Eltern.
Nach dem Abi habe ich eine Ausbildung zur Bekleidungsschneiderin gemacht, im Anschluss daran das Studium zum Textilingenieur, Fachrichtung Weberei.
Auf dem Plan stand unbedingt ganz groß "Karriere machen", doch zum Glück kam mir unsere Tochter Pauline dazwischen und zeigte mir, was wirklich wichtig ist im Leben.
Ein Leben ohne das Ausspinnen und Herstellen von handgearbeiteten Lieblingsstücken ist für mich undenkbar. Zeichnen, stricken, häkeln, nähen, quilten,...am Liebsten würde ich alles auf einmal machen, leider gelingt mir das jedoch nicht.
Jedenfalls fällt es mir sehr schwer, z.B. im Urlaub mehr als einen Tag nur zu entspannen, ohne irgendetwas zu kreieren, Nadel und Faden, bzw.
Strickzeugs in den Fingern zu haben - was wäre das sonst für eine Zeitverschwendung?
Im Internet findet ihr mich auf meinem Blog und bisher sind wunderbare Produkte vom Fräulein bei DaWanda in meinem kleinen Shop zu finden.
Wer möchte, findet mich auch im Facebook.
Ok, sieht aus als könne man dich im Internet gar nicht übersehen und selber machen tust du ja richtig viel, aber könntest du uns vielleicht dein Hauptinteresse nennen, wenn es ums selber machen geht und auch ein bisschen historischen Background dazu?
Ich denke, ich kann nicht entscheiden, ob mir das Nähen oder das Stricken wichtiger ist.
Zum Nähen bin ich sicherlich vor allem über Opa Josef gekommen, der Heimschneider war. Als Kind habe ich es geliebt, viel Zeit in seiner Werkstatt zu verbringen und natürlich durfte ich im Geheimen bald an die Nähmaschine, obwohl Mama es sicher noch nicht erlaubt hätte. Mehr dazu ist zu lesen in meinem Dawanda Profil.
Stoffreste zum Tüfteln gab es immer und so entstanden erste Kissen...später nach einfachen Schnitten erste Kleidungsstücke. Die Schneiderlehre war eigentlich eine logische Folge und ich hoffe immer, dass Opa es irgendwie mitbekommen hat und mächtig stolz auf mich ist, denn miterleben durfte er es nicht mehr.
Mit dem Stricken hat mich wohl meine Mutter infiziert. Schon alleine den Einkauf von schöner Wolle habe ich geliebt, die vielen wunderschönen Farben und verschiedenartigen Garne und erst was daraus entsteht. Sobald ich stricken konnte, ging es mir nicht schnell genug. Kleidung für Barbie und Monchichi waren gut und schön, doch wollte ich unbedingt selbst Pullis oder Jacken für mich stricken und natürlich sollte es nicht zu leicht sein.... Ich weiss nicht, wieviel Taschengeld ich für Wolle ausgegeben habe...
Und woher holst du dir die Ideen für deine Strickereien?
Manchmal weiss ich auch nicht, warum mich eine Idee "anfliegt".
Ein anderes Mal siehst du ein tolles Garn oder einen wunderbaren Stoff und hast sofort im Hinterkopf, was du alles daraus machen könntest. Auch Pauline bringt mich manchmal auf eine Idee oder eine Kindheitserinnerung ist Schuld daran, warum ein fertiges Produkt so oder so aussieht.
Viele Leute mögen denken dass ein Hobby, das man wie du, schon seit seiner Kindheit betreibt, auf Dauer langweilig werden mag. Gibt es irgendwas, das dich immer wieder aufs Neue antreibt, eine Idee in die Tat umzusetzen?
Na das Fräulein in mir natürlich - es will raus. Allerdings ist es zuweilen sehr schwierig mit ihr, es geht ihr immer zu langsam, ihre Ideen umzusetzen, außerdem ist sie sehr selbstkritisch und möchte den Kunden nur wunderbarste Ware liefern.
Das Feedback der Kunden - und ja, da waren schon so viele ganz besondere Menschen dabei - stachelt natürlich auch an. Manchmal denkt man schon an jemanden, zu dem ein neues Mützchen, ein Kleidchen oder wunderbarer Tüddelkram passen könnte. Es ist ein wirklich wunderbares Gefühl, wenn die Dinge, die mit Liebe und Sorgfalt entstehen, so gut ankommen...
Sprichwort Kunden - du scheinst die Meinung der Leute für die du etwas anfertigst, dir wirklich zu Herzen zu nehmen. Kannst du mit dem Stricken und dem Nähen gutes Geld verdienen?
Den Traum von einem eigenen Lädchen, mit vielen selbstgemachten Lieblingsstücken, hatte ich schon als kleines Mädchen. Ein Hobby ist für gewöhnlich etwas, was man gerne, freiwillig, im besten Fall mit Hingabe macht -wie genial ist es dann, wenn man damit Geld verdienen kann? Wenn die Kunden von dieser Leidenschaft profitieren können?
Mein Baby "fraeuleinwunderbar" nehme ich sehr Ernst, auch wenn ich bisher nicht davon leben könnte, doch den Traum habe ich als Ziel fest vor Augen.
Wenn man etwas unbedingt erreichen will und wirklich all sein Herzblut und - na gut - auch eine Prise Verstand in die Sache legt, warum sollten sich Träume dann nicht erfüllen?
Jeder Bastler, Heimwerker oder "Strickvernarrte" wie du, hat etwas, auf das er ganz besonders stolz ist, ein Stück, das sich besonders von den Anderen abhebt. Was für eines ist das bei dir?
Da fällt mir zum einen eine Quiltdecke ein, die in einer ortsansässigen Gruppe entstanden ist. Vorbild war eine Amish-Vorlage. Alles wurde von Hand gequiltet, wie immer bei mir in Mini-Stichen - und das sehr üppig, da die Stoffe eben wie im Original einfarbig sind, wenn auch meine Farbauswahl eher untypisch war.
Stolz bin ich aber auch darauf, dass ich in unserem Haus erst kurz vor dem Einzug fast alle Wände 2x gestrichen und in mehreren Arbeitsgängen lasiert habe - an die Rückenschmerzen kann ich mich noch sehr gut erinnern...
Tüftler und Bastler tauschen sich gerne aus. Wie machst du das?
Natürlich über die vielen Blogs, teilweise auch über Nachrichten (DaWanda oder Facebook) und am Telefon, wenn Zeit dafür ist.
Jeder der von uns interviewt wird, wird von uns zum Schluss gebeten, eine Empfehlung abzugeben für einen zukünftigen Interviewpartner. Wen würdest du uns voschlagen?
Also einige, die mir spontan einfallen, wurden schon interviewt oder zumindest genannt und ich nenne nur zwei, sonst vergesse ich doch immer nochmal eine(n), die/der enttäuscht wäre.
Es lohnt sich auf jeden Fall bei Andrella , bei Nicole und bei
Wiebke nachzufragen.
Klasse! Yvonne, wir danken dir für deine Zeit und deine Antworten!
Viele Leute würden gerne Porsche fahren aber wie wir alle wissen, ist das ein teures Vergnügen aber wir haben natürlich eine Lösung parat!
Es gibt tatsächlich ein paar Bastelwütige, die sich einen Porsche GT3 RS nachgebaut haben und zwar nicht die motorisierte Version, sondern als Fahrrad!
Hier können Sie alle Arbeitsschritte nachverfolgen, wie sie das angestellt haben, wir wissen es nicht und können uns auch gar nicht vorstellen, wie viel Zeit und Energie die Jungs da rein gesteckt haben.....
Für den Straßenverkehr ist so etwas leider nicht zugelassen aber wir können Ihnen garantieren dass jeder Fahrradbesitzer dieser Welt darauf neidisch sein wird...
Im heutigen EXPLI Blog Interview stellen wir Euch Cornelia von der Zwergenwelt vor. Cornelia ist, so wie wir das sehen, Bastlerin, Tüftlerin, Kreative und Mama durch und durch. In ihrem Blog haben wir neulich sogar gelesen, dass sie die halbe Nacht kein Auge zu bekommen hat, auf Grund einer Idee, die ihr zufällig gekommen ist....Diagnose: BASTELWÜTIG ;-)
Wir haben uns mit Cornelia ein wenig unterhalten...
Stell dich doch bitte kurz vor. Wer bist du? Was machst du und wo bist du im Internet zu finden?
Mein Name ist Cornelia von der „Zwergenwelt". Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.
Ursprünglich wollte ich Innenarchitektin werden, dann bin ich jedoch Biologin geworden- aber das Kreative und Handarbeitswütige steckt in mir schon seit Kindertagen.
Das liegt an den Genen, alle meine mütterlichen Verwandten und Vorfahren haben immer genäht, gestrickt, gebastelt, und ich habe es geerbt! Schon als Kind habe ich aus den unmöglichsten Dingen Puppenhäuser und Zubehör gebastelt, nichts war vor mir sicher! In der Schule habe ich Nähen gelernt und mir dann viele Jahre lang meine Kleidung selbst genäht. Ohne Handarbeiten oder Selbermachen kann auch ich nicht sein. Immer fällt mir etwas Neues ein, das ich unbedingt noch ausprobieren möchte.
Finden kann man mich dem blog , wo ich neben anderen schönen Dingen auch immer die neusten Ergebnisse meiner Arbeit vorstelle, oder in meinem kleinen shop. Dort kann man einen Großteil meiner Sachen erwerben.
Welches kreative Hobby ist deine absolute Leidenschaft und wie bist du dazu gekommen?
Meine hauptsächliche Leidenschaft sind seit über 12 Jahren meine Blumenkinder und Wichtel, aber ich nähe und filze auch sehr gerne, gebe Nass- und Trockenfilzkurse an der VHS, und fertige schon seit Jahren Unikatschmuck aus edlem Material. Eigentlich interessieren mich alle möglichen Techniken und ich möchte noch so vieles lernen und ausprobieren, dass ich fürchte, dass dieses eine Leben dafür gar nicht ausreicht! Schon jetzt empfinde ich die Tage als viel zu kurz, um immer all das zu machen, was mir so vorschwebt! Ein weiteres Hobby ist das Fotografieren von Blumen, Dekorationen und Stillleben, die ich dazu eigens herrichte - am liebsten mit Rosen und neuerdings auch Arrangements im shabby-vintage-Stil, dazu schreibe ich manchmal kleine Gedichte, die mir so in den Sinn kommen. Ich könnte mich so den ganzen Tag beschäftigen, das Wort Langeweile gibt es in meine Sprachschatz überhaupt nicht!
Von wem oder was lässt du dich bei deinem Hobby inspirieren?
Ich lasse mich gerne von Trends inspirieren, wobei ich immer versuche, meinen eigenen Stil bzw. meine Handschrift dabei einzubringen; ich habe viele bekannte Bücher z.B von Tilda, Acufactum etc, die mir sehr gefallen, aber wenn ich etwas nacharbeite, versuche ich gleich eine persönliche Abwandlung oder Weiterentwicklung. Meine Blumenkinder gehen auf die klassischen Waldorf-Blumenkinder zurück, doch habe ich sie seit etwa 10 Jahren für mich weiterentwickelt. Sie sollen vor allem sehr viel Liebe und Freude zu demjenigen bringen, der sie bekommt.
Beim Nähen der Blumenkindern kommen manchmal die Inspirationen von Märchenfiguren oder aus Bilderbüchern von großartigen Malerinnen wie z.B. Mili Weber, Ida Bohatta, Elsa Beskow, die mit ihren Zeichnungen so süße Geschöpfe gezeichnet haben, dass ich sie als Püppchen neu erschaffen möchte. Aber viele Ideen fallen mir eigentlich erst spontan beim Nähen ein. Ich fange an und dann entsteht ein Wichtelchen, das sich sozusagen selbständig entwickelt. Es gibt so viele Themen, die ich noch bearbeiten möchte und als Püppchen darstellen möchte, dass die Liste ellenlang ist!
Was treibt dich immer wieder an neue Ideen in die Tat umzusetzen?
Das geht automatisch. Habe ich eine Idee, dann sollte sie gestern schon fertig sein - ich bin dann unermüdlich, setze alle vorhandene Energie ein, die ich z.B. zur Beschaffung eines bestimmten Materials brauche, um das zu realisieren, was ich vorhabe. Ich kann es kaum erwarten, bis ein neues Püppchen nach einer bestimmten Idee fertig ist. Ich habe ein eigenes Nähzimmer - eine richtige Werkstatt mit unendlich viel Material und Zubehör, so dass es in der Fülle des Vorhandenen meistens gleich losgehen kann. Dazu habe ich immer wieder Aufträge von Bekannten, die etwas von mir genäht haben wollen. Da ich 5 bis 6 Mal pro Jahr auf kleine Märkte gehe, ist also das ganze Jahr zu tun!
Schaffst du es, mit deinem Hobby Geld zu verdienen oder vertrittst du eher die Meinung, dass man Hobby und Arbeit trennen sollte?
Oh - es wäre mein größtes Glück, damit richtig Geld zu verdienen! Ich habe einen großen Traum von einem Ladengeschäft, mit Werkstatt und Ausstellungsfläche für andere Kunsthandwerker, mit einer Kreativecke für Workshops und Kurse. Dazu eine Art Kreativ-Café, in dem man sich zwanglos austauschen könnte und somit ein richtiges kreatives Handarbeitshaus betreiben könnte.
Leider liegen der Realisation noch viele Hindernisse im Weg, und es wird wohl vorerst ein Traum bleiben. Doch würde ich sehr gerne in der kreativen Branche tätig sein wollen.
Hast du ein Do-it-yourself Projekt auf das du richtig stolz bist?
Ein ganz Spezielles nicht, aber es macht mich sehr stolz, dass aus ein paar Stücken Filz, Trikot und Schafwolle ein kleines Puppenwesen entsteht, das Kindern und Erwachsenen ein Stück Liebe und Geborgenheit vermitteln kann! Ich arbeite deswegen sehr sorgfältig und mit ganz viel Liebe; besonders in das Gesicht stecke ich viel Zeit; da die Gesichter gestickt sind, haben sie immer wieder einen anderen Ausdruck und nicht selten erkennt ein Kunde ein bekanntes Gesicht dahinter oder glaubt, ein Blumenkind sähe seiner Tochter oder Sohn ähnlich. Ganz stolz macht es mich, wenn es zwischen Puppe und Kunde „Liebe auf den ersten Blick" ist, d.h wenn ein Blumenkind so „mitten ins Herz" trifft!
Wie tauscht du dich am liebsten mit anderen Kreativen im Internet aus?
Über die Plattform Dawanda habe ich viele nette Kontakte knüpfen können und seit dem ich blogge, habe ich unzählige tolle Menschen kennen gelernt, mit den unterschiedlichsten Begabungen, Interessen und Fähigkeiten. Das ist unglaublich bereichernd und schön! Mit manchen entstehen auch private mail- Kontakte oder sogar Bloggertreffen. Das ist eine spannende Angelegenheit!
Welches befreundete Blog und dessen Besitzer sollen wir unbedingt mal interviewen?
Tja , das ist gar nicht so einfach zu entscheiden, da ich so viele tolle und unterschiedlichste blogs kenne. Sehr begeistert bin ich allerdings von den Arbeiten von Stephanie „Stitches by Steph" und von Biene „Schlaflos in NRW" , diese beiden machen einfach himmlische Geschöpfe, eine besonders kreative Person ist Andrea von andrellaliebtHerzen - ihr Ideenreichtum kennt keine Grenzen.
Ich bedanke mich sehr für euer Interesse!!
Wir bedanken uns bei Cornelia für Ihre Zeit und Ihr Interesse und wünschen Ihr weiterhin alles Gute!
Sicherlich kennen Sie Bilder von Fakiren, die sich auf ein Nagelkissen setzen und denen nichts passiert...jetzt können Sie das auch!
Dieser Off-Concept Stuhl von Designer Nathan Tobiason ist schon etwas ganz Besonderes, sieht man sicher nicht alle Tage.
Zu kaufen gibt es so einen Stuhl leider nicht, jedoch kann ihn sich jeder ambitionierte Bastler bzw. Heimwerker problemlos daheim nachbauen. Alles was man braucht sind tausende Schrauben, viel Kraft in Armen und Händen und jede Menge Geduld.
Heute stellen wir Euch wieder eine emsige Bloggerin vor, die sich vollkommen fürs Nähen begeistert und die auch gerne mal bei EXPLI rein schaut, was es denn alles Neues zu basteln gibt. May we introduce - Tanja von Molly & Polly!
So, Tanja, dann stell dich bitte erst einmal unseren Blog Lesern vor, wer bist du, was machst du und wo im Internet bist du überall zu finden?
Hallo liebe Expli-Leser! Mein kleines Label heisst Molly & Polly und ich bin Tanja, die Frau hinter Molly & Polly.
Von Beruf bin ich Schaufensterdekorateurin. Das war schon immer mein Traum und nach einigen Irrungen und Wirrungen habe ich ihn mir auch verwirklicht. Das Nähen und die Leidenschaft für Textiles begleitet mich schon sehr lange. Und da ich gerne Nägel mit Köpfen mache habe ich lange Zeit bei einer Damenschneidermeisterin das nötige Know How erlernt.
Mit Molly & Polly wurde sozusagen vor 1 1/2 Jahren mein drittes Kind geboren ;0)
Meine andren beiden Kinder sind nun sechs und zwei Jahre alt.
Im Internet findet Ihr mich bei DaWanda. Hier verkaufe ich Kinderkleidung mit einem Hauch von Nostalgie und hübsches für die Gute Stube zu Hause.
Wer gerne hinter die Kulissen schaut wird in meinem Blog fündig. Dort erfährt man etwas über die Entstehung meiner Kleidchen und was sonst noch in meinem Leben passiert.
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Super! Was ist denn die Geschichte von dir und deinem kreativen Hobby?
Zum Nähen gekommen bin ich eigentlich während meiner Praktikumszeit in der Dekoration. Ich sollte eine Peter Pan-Figur einkleiden. Nichts Grosses. Ein Püppchen, vielleicht so gross wie eine Hand. Ich habe mich mächtig ins Zeug gelegt und die Kollegen haben mich überschwänglich gelobt. Ich hatte Blut geleckt. Es ist einfach faszinierend wenn man einen Ballen Stoff vor sich hat und ein paar Stunden später ein zauberhaftes Kleidchen daraus geworden ist!
Als ich dann Mama wurde habe ich mehr und mehr Kinderkleidung genäht. Denn ich konnte in den Läden oft nicht das finden, was ich mir vorstellte. So entstanden die ersten Schnittmuster auf Zeitungspapier.
Wer oder was sind die Quellen für deine Inspiration?
Inspirationen gibt es ständig und überall. Meine Kleidung und auch die Wohnaccesoires sollen eine beschwingte Leichtigkeit besitzen. Da finde ich auch mal Anregungen in alten Kinderbüchern. Oder auf Antik- und Flohmärkten. Denn ich habe ja auch eine Schwäche für alte Kinderkleidung und für alte Taufkleider.
Bewundernswert finde ich die klassische Eleganz der italienischen Mode und auch deren feine Materialien, ich liebe aber auch das Bunte und Fröhliche der holländischen Mode. Genauso liebe ich aber auch die Schlichtheit und das Reduzierte aus dem japanischen. Daraus entsteht dann ein ganz eigener Misch Masch der dann eben Molly & Polly ist.
Um nach vielen Jahren immer noch zu nähen, muss es etwas geben, das dich antreibt, was wäre das? Deine Kids vielleicht?
Also ich sehe dass so, dass der Antrieb eigentlich die Ideensind. Sie müssen einfach umgesetzt werden.
Das ist wie bei einem brodelnden Topf: wenn man den Deckel zuhält und nichts raus kann, dann kocht es irgendwann über. Und dann ist es natürlich auch der Spaß an der Sache! Ich nähe einfach unsagbar gern und kann sehr zufrieden mit mir sein, wenn etwas gelungen ist. Aber auch sehr unzufrieden, falls etwas nicht klappt!
Sind für dich Hobby und Arbeit zwei verschiedene Paar Schuhe oder kannst du das miteinander vereinen?
Hobby und Arbeit trennen? Warum sollte man? Wenn man die Möglichkeit hat sein Hobby, seine Leidenschaft als Beruf auszuüben sollte man das unbedingt tun! So kann man doch die besten beruflichen Erfolge erzielen. Ich glaube die Welt wäre eine andre wenn jeder seine Erfüllung im Beruf finden würde.
Welches deiner derzeitigen Projekte macht dich besonders stolz?
Natürlich bin ich stolz auf mein Baby Molly & Polly! Die Reaktionen der Kunden und auch die Einträge im Gästebuch zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Das freut mich und macht mich schon stolz.
Nutzt du das Internet um dich mit anderen Bastlern und Nähverrückten auszutauschen?
Über meinen Blog und die Blogs anderer Kreativer findet ein reger Austausch statt. Wobei mir ehrlich gesagt der ganz "altmodische" Kontakt von Mensch zu Mensch auch sehr wichtig ist.
So und zum Schluss brauchen wir von dir noch eine Empfehlung. Wen sollen wir interviewen?
Wie wäre es mal mit Uta von Magnolia Stoffwerkstatt?
Alles klar! Danke für deine Zeit und deine Antworten!
Dank Euch auch!!Liebe Grüße!
Die Plastik "Ephemicropolis" von Peter Root ist 18qm groß. Zu sehen ist darauf eine Großstadt mit zahlreichen Wolkenkratzern. Nichts Besonderes sagen Sie?
Und wenn wir Ihnen sagen, dass Root alle Häuser und alle Wolkenkratzer aus Klammern gebaut hat? Unmöglich sagen Sie? Ganz im Gegenteil.
Wie viel Zeit Root für "Ephemicropolis" gebraucht hat weiß nur Gott selbst, wir wissen, dass so etwas eine geniale Deko - Alternative zu dem üblichen Kram aus dem Möbelhaus ist, man braucht ja nicht gleich 18qm davon...fangen Sie doch mal klein an und bauen Sie sich so eine Modellstadt, es wird sich genauso anfühlen wie damals, als Sie täglich stundenlang LEGO gebaut haben.
Gefunden haben wir die "Ephemicropolis" im Makezine Blog.

















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