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Leidenschaftliche Bastler: Interview mit Hendrike von Pony Hütchen

Leidenschaftliche Bastler im EXPLI Interview

Das Freitagsinterview hat uns dieses Mal in die Schweiz zu Pony Hütchen verschlagen. Hendrike bloggt auf Pony Hütchen - Quirky & Delicious. Handmade in Switzerland - über ihre lecker duftenden Pony Hütchen Produkte, wie etwa selbstgemachter Lidschatten, BadeCupCakes oder Seifen. Ihre Produkte findet ihr auf ponyhuetchen.com.

Stell Dich doch bitte kurz vor. Wer bist Du und was macht Du?

Mein Name ist Hendrike, ich bin 30 Jahre alt und lebe als gebürtige Berlinerin mit Mann und einer frechen französischen Bulldogge inzwischen im schönen Zürich in der Schweiz. Im Internet findet man mich zentral auf meiner „Homebase" ponyhuetchen.com, von dort aus findet man mein Blog, Twitter, Facebook & MySpace und natürlich meinen Onlineshop, in dem man die ganzen lecker duftenden Pony Hütchen Produkte erwerben kann.

Hendrike von Pony Hütchen im EXPLI Interview

Welches kreative Hobby ist deine absolute Leidenschaft und wie bist Du dazu gekommen?

Früher habe ich ein bisschen fotografiert und gezeichnet, vor zwei Jahren aber angefangen, mich mit dem Selbermachen von dekorativer und pflegender Kosmetik zu beschäftigen und dies ist zu einer Leidenschaft geworden, die mich absolut und immer wieder aufs neue fasziniert....egal ob es um das Mischen von neuen Lidschattenfarben, das Dekorieren von meinen beliebten BadeCupCakes oder um das Sieden und Weiterverarbeiten von Seife geht. Besonders viel Spass macht mir dabei die Entwicklung von neuen Produkten und Texturen.

Von wem oder was lässt Du Dich bei deinem Hobby inspirieren?

Natürlich von meiner Heimat Berlin, aber auch meiner Wahlheimat Zürich. Von alten B-Movies & glamourösen Hollywood-Diven. Von Schweizer Konfiseriekunst & mexikanischen Volksfesten. Von Tättowierungen & Folklore.

Was treibt Dich immer wieder an neue Ideen in die Tat umzusetzen?

Die Freude und die Lust am „Entdecken". Meistens „geistert" mir eine Idee im Kopf rum. Eine Textur oder etwas, was ich selber noch in meinem bereits gut gefüllten Kosmetikschränkchen vermisse....so nach dem Motto: „Eigentlich müsste es doch möglich sein...." Ich trage immer viele kleine Zettelchen mit mir rum und mein heissgeliebtes Notizbuch, auf das ich die Einfälle dann mit kleinen Skizzen oder Stichwörtern oder schon einer ersten Rezeptur festhalte. Dann geht es an die Versuchsphase. Bis alles stimmt, können durchaus auch Monate oder sogar ein halbes Jahr vergehen. Momentan habe ich einige Ideen zum Thema Valentinstag, die mich beschäftigen, darunter ein schäumender, aber pflegender Badepuder und ein essbarer Körperpuder.

Schaffst Du es, mit deinem Hobby Geld zu verdienen oder vertrittst Du eher die Meinung, dass man Hobby und Arbeit trennen sollte?

Pony Hütchen ist mehr als „nur" ein Hobby. Ja, ich verdiene damit auch Geld, welches aber direkt wieder in das „Projekt Pony Hütchen" und die dazu gehörige Manufaktur investiert wird, so etwa in Produktionsräume, Entwicklung neuer Rezepturen, Werbung und auch als Polster für einen eventuell einmal zu eröffnenden Pony Hütchen Shop gespart wird. Ich lebe allerdings nicht von meinem Projekt, sondern arbeite Vollzeit und betreue alles „nebenher".

Hast Du ein Do-it-yourself Projekt auf das Du richtig stolz bist?

Ich bin stolz darauf, dass es der BadeCupCake „Mari's Magic" immerhin schon in ein Schweizer Hochglanzmagazin geschafft hat. Es sind nicht einzelne Projekte oder Produkte, die mich stolz machen, sondern wenn ich E-Mails bekomme, wie toll die Sachen riechen oder eben direktes Feedback bekomme. Dass ich andere Leute begeistern kann mit meinen Produkten - das macht mich stolz.

Hendrike von Pony Hütchen im EXPLI Interview

Wie tauscht Du dich am liebsten mit anderen Kreativen im Internet aus?

Gerne über Blogs oder Foren, aber auch MySpace und FaceBook nutze ich gerne.

Welches befreundete Blog und dessen Besitzer sollen wir unbedingt mal interviewen?

  • Das Fräulein vom Sofa macht wunderbaren, bezaubernden & extravaganten Haar- & Schuhschmuck
  • Bow Darling näht supersüsse Haaracessoires, Halstücher und macht bezaubernden Schmuck.
  • Miss Chumoku macht coole Halsbänder, Leinen & Geschirre für Hunde.

Das Team von EXPLI dankt Dir herzlich für das Interview!

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2 Meinungen

a. meint:

Was mich interessieren würde: ist es sehr schwer (bzw. weniger streng geregelt), in der Schweiz eine Lizenz für das Herstellen und Verkaufen von Kosmetikprodukten zu erlangen? Und: kommen die Kontrolleure vom Gesundheitsamt da auch, um die Kosmetik"küche" auf vorschriftsmässige Führung zu inspizieren?
Hier in Deutschland muss man ja für solche Sachen Lizenzen haben und strenge Auflagen erfüllen...

Pony Hütchen meint:

Naja, eine Lizenz benötigt man ja in Deutschland auch nicht. Einen Gewerbeschein, weil man ja ein Gewerbe betreibt und man muss die Bestimmungen der Kosmetikverordnung beachten (Zertifikate, Rührküche etc.). In der Schweiz gibt es keine Gewerbeanmeldung, jedoch auch eine Kosmetikverordnung, die eben bzgl. Herstellung, Deklarierung und erlaubten Inhaltsstoffen. Und ja, Kontrollen gibt es auch....die sind nicht weniger streng als in Deutschland.

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