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Leidenschaftliche Bastler: Interview mit Stephanie von Buri Bär

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Leidenschaftliche Bastler im EXPLI Interview

Auf Stephanies Blog findet man von handgenähten Bären über eine Igelfamilie bis hin zur neu gestalteten Holzkisten alles was das Bastlerherz begehrt.
Im Interview spricht sie von ihren frühen Erfahrungen mit der Nähmaschine, der Motivation und der Freude die hinter Ihrem geliebten Hobby stehen.

Stell Dich doch bitte kurz vor. Wer bist Du? Was machst Du und wo bist Du im Internet zu finden?

Buri Bär im Interview

Mein Name ist Stephanie Busch. Aufgewachsen bin ich in Frankfurt am Main, dort habe ich eine Lehre als Bankkauffrau gemacht wie es halt so üblich ist, wenn Frau in Mainhattan lebt, entweder Bank oder Versicherung. Seit 26 Jahren lebe ich mit meinem Mann in Langen, in einem kleinen alten Haus, mit einem wunderschönen großen Garten. Wir haben zwei Töchter, die inzwischen erwachsen sind und ihr eigenes Leben führen.
Zum Nähen kam ich durch meine Oma. Sie war Schneiderin und für mich gab es nichts schöneres, als bei Ihr zu sitzen und ihr zuzusehen, wie sie aus den verschiedensten Stoffen die wunderschönsten Kleider für mich und meine Schwestern nähte. Sie hatte auch Spaß daran, mir beizubringen, wie man auf der Nähmaschine näht und eine unendliche Geduld wenn es darum ging meine ersten Nähversuche wieder aufzutrennen. Aber durch ihre Hilfe habe ich gelernt, meine Kleidung individuell zu gestalten und auch für meine Mädels ausgefallene Sachen zu nähen.
Die Nähmaschine begleitet mich also schon seit frühester Kindheit und es macht mir immer wieder Freude neue Sachen auf ihr auszuprobieren. Im Moment nähe ich am liebsten Taschen, versuche mich im patchen, quilten und applizieren, was absolutes Neuland für mich ist. Meine Bären und die Tiere nähe ich von Hand. Da bin ich ein wenig eigen.
Im Internet könnt ihr mich unter meiner alten Adresse www.buri-baer.de finden. Diese ist verknüpft mit meinem Blog.

Welches kreative Hobby ist deine absolute Leidenschaft und wie bist Du dazu gekommen?

Buri Bär im Interview

Meine große Leidenschaft begann vor ca 13 Jahren. Ich wollte ich meiner Tochter einen Teddybären nähen und besuchte einen Kurs. Ja, und von dem Tag an hatte ich mich mit dem "Bärenvirus" infiziert. Mit einer Freundin zusammen tüftelte ich eigene Schnittmuster aus und machte mich auf die Suche nach Mohair und anderen Materialien. Unter dem Namen BURI-BÄREN haben wir jahrelang Bären entworfen und genäht. Inzwischen nähe ich nicht nur Bären, sondern versuche mich auch an anderen Tieren. Ein altes Buch aus meiner Kindheit (Mein großes Igelbuch), dass ich auf dem Dachboden wieder gefunden habe, inspirierte mich z.B. dazu, Igel zu entwerfen und zu nähen. Es ist für mich immer wieder eine Herausforderung, ein Wesen, das in meinem Kopf entsteht auch kreativ umzusetzen. Da fliegt schon das eine oder andere Teil in den Müll, aber manchmal geht es auch ganz schnell und ich freue mich, wenn „ein Plan gelingt". Eddy war so eine Fantasie.. und kurz darauf folgte seine Familie (siehe Bilder).

Von wem oder was lässt Du Dich bei deinem Hobby inspirieren?

Buri Bär im Interview

Es gibt viele Dinge, die mich inspirieren, ein Spaziergang im Wald, am Meer oder in den Bergen, ein Besuch im Zoo, in Kinderbüchern, Märchen und Fabeln zu schmökern, dort kommen so viele Tiere vor, die ich mir vorstellen könnte zu nähen, aber auch im Internet und im Fernsehen z.B. bei der Werbung finde ich immer wieder Anregungen, die ich probiere umzusetzen.

Was treibt Dich immer wieder an, neue Ideen in die Tat umzusetzen?

Die Freude in den Augen derer, die sich meine Geschöpfe anschauen und mir sagen, dass sie "lebendig" sind.

Schaffst Du es, mit deinem Hobby Geld zu verdienen oder vertrittst Du eher die Meinung, dass man Hobby und Arbeit trennen sollte?

Buri Bär im Interview

Das Geld, welches ich mit meinem Hobby "verdiene" reicht dazu aus, mich mit neuen Stoffen und Materialien einzudecken. Für mich persönlich kommt es nicht in Frage, mein Hobby zum Beruf zu machen, denn dann würde meine Kreativität darunter leiden.Ich kenne mich, sowie ich etwas MUSS, KANN ich es nicht mehr. In meinem Beruf jongliere ich mit Zahlen, das möchte ich auf keinen Fall missen und der Ausgleich zu dieser Tätigkeit ist für mich das Nähen.

Hast Du ein Do-it-yourself Projekt, auf das Du richtig stolz bist?

Ja, ich habe in einem Onlinekurs bei Rotraud Illich unsere Hündin Alina genäht. Darauf bin ich sehr stolz.

Wie tauscht Du dich am liebsten mit anderen Kreativen im Internet aus?

Per email oder wir telefonieren zusammen. Außerdem treffe ich mich regelmäßig mit meiner Freundin und wir besprechen unsere Ideen und helfen uns gegenseitig diese auch umzusetzen.

Welches befreundete Blog und dessen Besitzer sollen wir unbedingt mal interviewen?

Auf alle Fälle die Blogs von Sabine und Eileen.

Das Team von EXPLI dankt Dir sehr herzlich für das Interview!


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Über dieses Blog

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